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06.12.09

Internationaler Vorbereitungsworkshop "Auf dem Weg nach Kopenhagen" im Zentrum für nachhaltige Entwicklung erfolgreich abgeschlossen

"A sustainable future based on renewables - how do we meet the challenge?"

Copenhagen-preparatory-workshop 1.-5. December 2009

"Auf dem Weg nach Kopenhagen: wie schaffen wir die Energiewende?" So lautete die Fragestellung bei dem internationalen Workshop, der vom 1.-5. Dezember Teilnehmer aus Afrika, Asien und Europa in das Glücksburger Zenrtum für nachhaltige Entwicklung, artefact, führte. Vertreter von kirchlichen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen informierten sich über die Vorbereitungen zum Kopenhagener Energie-Gipfel, an denen einige im Anschluss selbst teilnehmen, und über aktuelle technische und energiepolitische Erfahrungen in Deutschland und Dänemark.

Vertreter der vom Meeresspiegel unmittelbar betroffenen Länder Phillipinen und Birma interessierten sich besonders für Ansätze im Küstenaschutz, doch vor allem für die Erfolge beim Umstieg auf erneuerbare Energien, die bei einer Tagesexkursion zur dänischen Insel Aero gezeigt wurden: mehrere Kommunen sind dort längst Selbstversorger mit Solarwärme- und Strohheizwerken, eigenen Windkraftanlagen und Energieeinsparungen. Den schon geschaffenen neuen Arbeitsplätzen sollen weitere folgen, da für Touristen gerade ein Netz von Elektromobilen aufgebaut wird, wie Jess Heinemann als Sprecher der kommunalen Koordination zu berichten wusste.
Die Auswirkungen des deutschen Energieeinspeisegesetzes auf den Biomasse- und Biogasmarkt wusste Ingenieur H.Marxen am Beispiel der Gemeinde Satrup zu erläutern, die längst ihre Schule und andere Gebäude mit Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt. Kritisch hinterfragten die Delegierten aus Nepal und Kenia dabei die mögliche Konkurrenzsituation zur Lebensmittelproduktion. Kleinbiogasanlagen für tropische Standorte wurden an Erfahrungen aus Ghana diskutiert.
Die große Dynamik zur erfolgreichen Energiewende beeindruckte die internationalen Delegierten bei den Besuchen zur Handewitter Solarfirma EWS und zu dem Nordhackstedter Landwirt Henning Wriedt, der mit Windkraft, Photovoltaik und Biogas gleich drei Standbeine hat.
Die Größe mancher Projekte führte auch zu lebhaften Diskussionen, inbesondere zum Projekt DESERTEC, das der Club of Rome mit anderen Akteuren in der Sahara in Angriff nehmen will: sind Großsolarkraftwerke in der Wüste ein Beitrag zu Lebensqualität und Entwicklung in Afrika oder sind sie nur von Interesse für Europa und einige Konzerne? Michel Takam, der mit Unterstützung des Evangelischen Entwicklungsdienstes für mehrere Organisationen aus Kamerun beim Klimagipfel in Kopenhagen dabei sein wird, brachte es auf den Punkt: "Wir wissen, dass der Klimawandel schon jetzt Lebensgrundlagen zerstört. Wir wissen aber auch, das wir Alle Mitverantwortung tragen und die Möglichkeit haben , selbst aktiv zu werden. Viele ermutigende kleine und große Beispiele haben wir dazu kennengelernt. Es gibt keinen Grund mehr, weiter Zeit zu verschwenden.

Unsere Regierungen müssen endlich handeln, aber auch jeder Einzelne." Die Teilnehmer verabredeten, auch über den Workshop und den Klimagipfel hinaus in Kontakt zu bleiben und ihre Erdahrungen auszutauschen. Das Seminar wurde durchgeführt mit Unterstützung des nordelbischen Missionszentrums, der Bingo-Stiftung und der Lighthouse Foundation.

14.11.09

Delegierte aus 18 Ländern im Glücksburger artefact-Zentrum

„Die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ist nicht nur nötig, sie ist auch möglich und ökonomisch dringend erforderlich und machbar.“ konstatierte der neu gewählte Vorstand von InforSE Europa zum Abschluss des viertägigen Kongresses am 14.11.09 im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact. Delegierte aus 18 europäischen Ländern bildeten ein breites Spektrum an unterschiedlichen Voraussetzungen ab, vom wasserkraftreichen Norwegen bis zum uranabhängigen Frankreich, von Portugal bis Weißrussland. Szenarien zu energieeffizienterem Wirtschaften bis hin zum völligen Ausstieg aus menschen- und klimaschädlichen Energien bis zum Jahr 2050 wurden mit wissenschaftlicher Expertise etwa durch das Potsdam Institut für Klimafolgenabschätzung vorgestellt und diskutiert. Instrumente der europäischen Union zur konkreten Umsetzung der notwendigen Klimaziele wurden von Dörte Fouquet vom Brüsseler Büro des europäischen  Verbandes für erneuerbare Energien vorgestellt. Wie erfolgreich konsequente Klimaziele für Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind, wurde an konkreten Beispielen vom deutschen Energieeinspeisegesetz bis hin zu innovativen Konzepten für Landkreise in Wales deutlich.  Auch der Flensburger Klimapakt wurde vorgestellt.
Da passte es besonders gut, dass der Engländer Christopher Keene, Koordinator der britischen Cero Carbon-Karavane , auf seiner Tour per Fahrrad von Britannien nach Kopenhagen auch im artefact-Zentrum Halt machte, um die Forderungen des europäischen Netzwerkes mit zum Energiegipfel zu nehmen. In Kopenhagen werden sich zahlreiche Vertreter der Nichtregierungs-Netzwerks  wiedertreffen, um den existenziellen Interessen auch der nächsten Generationen  bei den dort tagenden politischen Vertretern Gehör zu verschaffen.

 

15.07.09

Erfolgreiche Zertifizierung in der Solarschule des Nordens:
Beruflicher Neubeginn mit Solarfachberater-Abschluss

Auch das Wetter passte: bei strahlendem Sonnenschein erhielten gleich 21 frisch gebackene Solarfachberater am Wochenende ihre Zertifikate. Die Frühjahrskurse in der bestbesuchten Solarschule Norddeutschlands, artefact in Glücksburg, erfreuten sich wieder großer Nachfrage. Fast fünfzig Teilnehmer aus fünf Bundesländern nahmen an mehreren Kursen teil. Aus dem Flensburger Raum waren über die Transfergesellschaften von Motorola und Danfoss besonders viele Kursteilnehmer dabei, die mit elektro- und klimatechnischen Vorkenntnissen gute Grundlagen mitbrachten. Das machte sich auch bei den Prüfungen bezahlt: die bundesweit einheitliche Prüfung im Juni bestanden alle Teilnehmer der Glücksburger Schulungen, davon 15 im Bereich Photovoltaik und sechs im Bereich Solarthermische Anlagen.Dazu kommen diejenigen, die die Prüfung anderswo ablegten.
Dass über die Solarfachberaterqualifizierung erfolgreich eine berufliche Neuorientierung eingeleitet werden kann, bewies punktgenau der letztjährige Kursteilnehmer Sönke Witting, der nun auf der Energie- und Baumesse naturtec als neuer Vertriebspartner einer dänischen Firma Solarkollektoren präsentierte. Ein anderer Absolvent hat bereits Aufträge im Ausland aquiriert. Auch dabei können die internationalen Kontakte und Erfahrungen von artefact nützlich sein: der Hamburger Culbert Amaraegbu plant, sich nun als frisch gebackener Solarberater in seiner alten Heimat Nigeria selbständig zu machen. Die Möglichkeiten, auch weiterhin in der Branche der erneuerbaren Energien eigenen Perspektiven zu entwickeln, schätzt Werner Kiwitt, Leiter der Glücksburger Solarschule, als gut ein: „Die Effizienz solartechnischer Produkte wird bei weiter sinkenden Preisen von Jahr zu Jahr besser, während die Auslaufmodelle Kohle und Plutonium immer teurer und risikobehafteter werden. Zudem schaffen Sonne und Wind sinnvolle Arbeitsplätze mit heimischen Resourcen. Und nicht zuletzt wollen wir auch in den nächsten Jahren die Solarbundesliga anführen: erstmals hängten nordfriesische Gemeinden die bisherigen Platzhalter aus Bayern ab.“ Bereits jetzt liegen Anmeldungen für die nächsten Fachkurse im November vor. Informationen dazu finden sich unter Veranstaltungen » Solarschule

Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle, die sich in ihrem Beruf (Heizungs- und Elektroinstallateure, Energieberater, Bauingenieure, Architekten, Dachdecker, Schornsteinfeger) fortbilden und Solartechnik vertreiben oder installieren wollen. Mit einer bundesweit einheitlichen, zeitgleichen Prüfung können die Abschlüsse zum Solarberater bzw. Solarfachberater erworben werden.

Mehr als 350 Solarberater wurden im artefact-Zentrum in den letzten Jahren qualifiziert und setzen seitdem ihr Know how in Elektro- und SHK-Betrieben, doch auch in anderen Gewerken, in Berufsschulen, Vertrieb und Finanzierung ein. Sogar aus Spanien und Italien kamen Kursteilnehmer nach Glücksburg, um sich das Rüstzeug für die Existenzgründung zu holen, weiß Werner Kiwitt, Leiter der Solarschule, zu berichten: „Die Vorreiterrolle Schleswig-Holsteins hat sich herumgesprochen. Doch um die Nase vorn zu halten, ist ständige Nachwuchsförderung und Weiterbildung vonnöten.“ Für Mitarbeiter schleswig-holsteinischer Betriebe (KMUs) stehen Zuschüsse über die Investitionsbank in Kiel für entsprechende Kurse zur Verfügung. Mehr als 50 Prozent der Kosten können übernommen werden, passend zu den nächsten Kursterminen in Glücksburg:
Mit der bundesweit einheitlichen Prüfung kann der Titel „Solarfachberater“ der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie erworben werden. Weitere Informationen unter Veranstaltungen » Solarschule und telefonisch unter 04631-61160.

15.-18. November 2009

Schulungsinhalte - Photovoltaik:

22.- 25. November 2009

Schulungsinhalte - Thermische Solaranlagen:

06.07.09

1. Solarcup in Schleswig-Holstein erfolgreich ausgetragen

Glücksburg, 4.7.2009. Eine ganz besondere Attraktion bereicherte am letzten Wochenende erstmals die Bau- und Energiemesse im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact. In zwei Alterskategorien wurden die schleswig-holsteinischen Solarmobilmeisterschaften ausgetragen. Dass es so schwer ist, Solarmobile zum Laufen zu bringen, hatten sich die 78 Teams, die sich zur Meisterschaft angemeldet hatten, so nicht gedacht: Mit ein bisschen Schrauben, Löten und Experimentieren sollte es doch getan sein. Aber ein wenig mehr ist notwendig: Letztlich schafften es 16 Teams, funktionsfähige Rennmaschinen an den Start zu bringen. Die aber hatten es in sich. In spannenden Rennen wurde eine Bestzeit nach der anderen gejagd. Letztlich hatte die 6. Klasse der Johannes Brahms Schule aus Pinneberg den schnellsten Solarboliden. Er brauchte für die 5 Meter lange Rennstrecke nur 3 ½ Sekunden. Einig war sich das Team, dass sie ihren Pokal für die Alterswertung bis 13 Jahre im nächsten Jahr auf alle Fälle verteidigen wollen.

„Schnelligkeit ist das eine, was wir“, so waren sich der Geschäftsführer des Projektträgers artefact Werner Kiwitt und Projektleiter Martin Weber einig, „natürlich auch mit Wanderpokalen prämieren. Der Solarcup soll aber vor allem auch Jugendliche motivieren, mit der innovativen Solartechnik in Berührung zu kommen und selber damit zu experimentieren - Aspekte, die auch den Unterstützern von der BINGO Lotterie und der NOSPA Sparkassenstiftung am Herzen liegen. Denn um diese Technik auch flächendeckend zu nutzen, braucht es noch viel Forschung und damit auch kleine und große Daniel und Daniela Düsentriebs.“ Für die ausgereiften Modelle, die unerwartet gute Zeiten fuhren, gab es auch viel Lob von IHK-Präsident Uwe Möser, Stadtrat John Witt und Landrat von Gerlach, der zuvor die Bau- und Energiemesse naturtec eröffnet hatte. Dort konnten auch erwachsene Modelle von Elektrorollern, -Fahrrädern und Automobilen getestet werden.
„Nicht nur die ganz Schnellen waren zu honorieren“, so die Projektassistentin, Maiken Heide, „sondern eben auch andere Kategorien wie das schönste, kleinste, größte und kreativste Solarmobil. Auch ein Konstrukteurspreis wurde ausgelobt.“ Die erst zehnjährige Merle Böckler gewann, begleitet von ihrem Opa so die Wertung für das schönste Mobil. „Schminkschatulle“ wurde dieses Design von der Jury um die Sänger Hinnerk und Jesper von der Flensburger Gruppe „Ludwig Van“ liebevoll betitelt.
Die Qualität der Mobile, die Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch der frenetisch anfeuernden Fanclubs ließen als Resumé des ersten Schleswig-Holstein-Cups nur einen Schluss zu: nächstes Jahr wieder!

Die Wertung im Einzelnen

Altersgruppe 11 - 13 Jahre:
1. Johannes Brahms Schule Pinneberg, 6. Klasse, Siegerzeit: 4:63; Bahnrekord: 3:57
2. Lukas Heiden, Ostseeschule Flensburg, 4:99
3. Jonathan Kleingarn: 5:38

Altersgruppe 14 -16 Jahre:
1. Niklas Engberg, Gymnasium Glinde, Siegerzeit: 4:05
2. Henning Barth, Goethe Schule Flensburg, Wees, 4:49
3. Dominik Franke, HTS Husum, Rantrum, 8:03

Sonderpreise:
Das schönste Mobil: Merle Böckler, St. Peter-Ording
Das größte Mobil: Team Tamara Duchna, Hermann Tast Schule, Husum
Das kleinste Mobil: Jonas Vollmer
Das kreativste Mobil: Felix Roth, Dannewerk
Der Konstrukteurspreis: Henning Barth, Wees

 

29.06.09

erster Solarcup auf der naturtec ´09 : mehr als eine Bau- und Energiemesse

Eine Ausstellervielfalt wie noch nie mit Information, Spaß und Genuss bietet die artefact Sommermesse naturtec am 4. und 5. Juli in Glücksburg.

Wenn am Samstag um 11 Uhr die naturtec´09 die Pforten öffnet, ist dies eine ganz besondere Premiere. Der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach, wird gemeinsam mit dem Präsidenten der IHK , Uwe Möser, und Stadtrat John Witt die Leitmesse für Bauen und Energie eröffnen. Mit dem ersten Solarcup Schleswig-Holsteins beginnt aber auch die Ära der Elektromobilität im Norden. Während Jugendliche selbst gebaute Solarautos in´s Rennen schicken, können Erwachsene Elektroräder, -Roller und andere -mobile testen. An der Solar-Tankstelle von artefact kann kostenlos Sonne nachgetankt werden.

„Sonne satt“ ist nicht nur toll für die Urlauber an den Stränden Schleswig-Holsteins, sondern auch für diejenigen, die die Sonne für sich arbeiten lassen. Photovoltaikanlagen als Rentenversicherung liegen voll im Trend und sind risikoärmer als jeder Investmentfonds. Über ökologische Geldanlagen können sich die Besucher der naturtec09 genauso beraten lassen wie über effiziente Dämmstoffe und den Einsatz erneuerbarer Energien. An mehr als vierzig Messeständen wird informiert, diskutiert - und selbst probiert: denn dass Nachhaltigkeit auch mit Genuss und anspruchsvoller Ernährung zu tun hat, lässt sich ganz nach Geschmacksrichtung bei Bionade, Flensburger Kellerbier oder ausgesuchten Bioweinen herausfinden. Erstmals werden badische Weine in Spitzenqualität in Weinproben aus erster Hand angeboten.. Dazu gibt´s Käse, Brotaufstriche der Zwergenwiese oder Herzhaftes vom Angler Sattelschwein. Der Einsatz von heimischen Kräutern wird von Apotheker Thomas Meyer im neuen Kräutergarten des artefact Erlebnisraums gezeigt.
Angler Sattelschweine in verschiedensten Streichelgrößen freuen sich auf den Besuch von vielen Kindern, die auch beim Grünholz drechseln und Musikinstrumentebau Hand anlegen können.
Dazu kommen am Sonntag Ludwig und Emma, die Stars der Grünen Woche: die urigen Parkrind- und Highlander- Kälber vom Tierpark Warder machen ebenso Werbung für Artenvielfalt wie der Verein für ein gentechnikfreies Europa.
Musikalische Akzente setzen die Sänger und Sängerinnen vom a capella Chor „immer anders!“ und die „groovy kids“aus Glücksburg, die zeigen, wie fit sie sind im afrikanischen Trommeln. Über Afrika als eigene Lebenserfahrung informieren die jungen Freiwilligen, die mit dem weltwärts-Projekt von artefact im September selber für ein Jahr als „solar volunteers“ mit Partnerprojekten rund um den Victoria -See zusammenarbeiten. Eine Initiative aus Altenholz stellt ihre nach dem Tsunami aufgebaute Sri Lanka- Kooperation vor.

Wer wird erster Solarprinz?
Sonnenkönige und Rosenprinzessinen hat die Geschichte schon hervorgebracht, doch den Titel Sonnenprinz und -prinzessin kann nun jeder durch eigene Leistung erreichen, mit Grips , Geschick und Sonnenpower: am 04. Juli finden die ersten Solarmeisterschaften auf der Glücksburger Messe naturtec statt. Startberechtigt sind Alle zwischen 11 und 16 Jahren, die mit einem identischen Bausatz von Solarzellen und -motor ein windschnittiges Kleinfahrzeug auf die Rennbahn bringen. Schon seit Wochen tüfteln mehr als 60 Teams aus ganz Norddeutschland, um ganz vorn dabei zu sein. Neben Schnelligkeit spielen auch Faktoren wie Verarbeitung oder Originalität eine Rolle für den Gewinn eines der atttraktiven Sonderpreise, die von der Jury um den Jungmusiker Hinnerk von der Flensburger Gruppe „Ludwig van“ vergeben werden. Um 12 Uhr starten die ersten Solarflitzer, gegen 16 Uhr fallen die letzten Entscheidungen beim ersten SH- Solarcup.
Zu gewinnen sind unter anderem Ballonflüge über die Flensburger Förde, ein Ausflug in den Turm einer Windkraftanlage und coole Solarspiele.
Zu den Gewinnern gehören aber auch die Messebesucher, die durch kompetente Ausstellerinformationen zu Holzheizungen und Erdwärme, grünem Strom oder Solarkollektoren ihre eigene Energieversorgung auf eine nachhaltig wirtschaftliche Grundlage stellen, denn Klimaschutz ist auch gesunder Egoismus.
Die Messe ist samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt inklusive Energieerlebnispark ist für Erwachsene € 4,- , 6-16 Jährige € 3,- und für Familien € 10,- .
Der Bus 21 fährt vom Flensburger ZOB bis zur Haltestelle Bremsberg. Autofahrern wird vom Parkplatz Gorch-Fock-Straße ein Pferde-shuttle mit einem Flensburger Brauereiwagen geboten.

10.06.09

naturtec ´09 lockt mit neuen Ausstellern und Überraschungen

1. Schleswig-Holstein Solarcup am 4. Juli

Am 04. und 05. Juli ist es wieder soweit: die artefact – Sommermesse rund um nachhaltiges Bauen und Wohnen, erneuerbare Energien und gesunde Ernährung lädt zu Information und Entertainment nach Glücksburg. Besonderes Highlight in diesem Jahr ist die erstmalige Ausrichtung des Schleswig-Holstein-Solarcup, zu dem hunderte Jugendliche ihre selbst gebauten Solarautos auf die Rennbahn schicken.

Die naturtec entwickelt sich immer mehr zum Anziehungspunkt im deutsch-dänischen Grenzgebiet für Aussteller und Interessierte effizienten und gesunden Bauens und den Einsatz erneuerbarer Energien. Anspruchsvolles Bauen und Dämmen im Alt- und Neubau mit unterschiedlichen Materialien wird von altbekannten und neuen Ausstellern präsentiert. Allein im Bereich Biomasseheizungen von Pellets bis Holzvergaser sind die Firmen Harreither, Herlt, Künzel, Knudsen und Ohlendahl erstmals dabei. Solarstrom und Solarthermie, doch auch Erdwärmebohrungen für Privatkunden werden von unterschiedlichen Anbietern präsentiert. „Während die Öl- und Gaspreise schon wieder anziehen, sind Photovoltaikanlagen heute mindestens 10 Prozent günstiger als im Vorjahr“. konstatiert Werner Kiwitt vom artefact-Messeteam. „Für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien gibt es in diesem Jahr außerdem attraktive Zuschüsse. Deshalb lohnen sich Investitionen noch 2009 ganz besonders.“
Die ganz besondere Atmosphäre auf dem artefact-Gelände mit Mitmachaktionen wie Grünholzdrechseln und Streichelzoo und natürlich dem gesamten Energieerlebnispark macht die naturtec wieder zu einem besonders familienfreundlichen Ausflugsziel - und diesmal können auch Jugendliche den Messetermin kaum erwarten: aus ganz Schleswig-Holstein, doch auch Hamburg und Nordrhein-Westfalen haben sich siebzig-Tüftler-Teams im Alter von 11 bis 16 Jahren angemeldet, die am 4. Juli den Solarcup 2009 gewinnen wollen.Unterstützt wird der Wettberwerb durch die Bingo Umweltlotterie und die Jugend- und Sportstiftung der Nord-Ostsee-Sparkasse. Auf einer eigens gebauten Rennbahn treten die Teams mit den schnittigsten oder witzigsten solar betriebenen Eigenkonstruktionen an, um neben Ruhm und Ehre auch attraktive Preise zu gewinnen. Schirmherren und in der Preis-Jury des Solarcup 2009 persönlich vertreten sind die shooting stars der Flensburger Band Ludwig Van, die zuletzt den John Lennon Talent Award abräumten.
Die Messe ist samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Eröffnet wird sie am Samstag vom Schirmherrn der Messe, Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach und dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg, Uwe Möser. Für den Parkplatz-shuttle stehen eine Kutsche mit Flensburger Brauerei-Pferden und Elektromobile zur Verfügung.

20.05.09

Wer wird Solarmobil-Champion im Norden?

Anmeldefrist  für den 1. Solar Cup verlängert

Aufgrund der großen Nachfrage von Jugendlichen und Schulen können  noch bis zum 31. Mai Gruppen und Einzelstarter bis 16 Jahre für die Teilnahme an den ersten Schleswig-holsteinischen Solarmeisterschaften nachgemeldet werden. Schon  rund 100 Jugendliche in 60 Teams haben sich angemeldet. Sie haben nun bis zum 4. Juli 2009, dem Austragungstermin der Rennläufe  auf der Energiemesse naturtec in Glücksburg, Zeit, an einem kleinen Flitzer zu basteln.

„Au Mann, ich kann meine Kumpels erst am Dienstag fragen, ob sie mitmachen!“ entfuhr es so manchem Solarrennfahrer in spe, als er auf dem Gottorfer Landmarkt vom 1. SolarCup Schleswig-Holsteins erfuhr. Dem Nachwuchstüftler kann nun geholfen werden. Um weiteren  Interessierten zwischen 12 und 16 Jahren die Möglichkeit zu geben, mit einem selbstgebauten Solarmobil an den Start zu gehen, wurde nun die Anmeldefrist bis zum Pfingswochenende verlängert. Als Grundlage für das mindestens dreirädrige Fahrzeug dient  ein Solarbausatz mit entsprechendem Motor und Schneckengetriebe, den alle Kandidaten für den Kostenbeitrag von € 10,-  geschickt bekommen. Die Erfahrung, dass es gar nicht so einfach ist, die Drehmomente  auf die Straße zu bringen, machten bereits einige Schüler und  junge Erwachsene des Freiwilligen Ökologischen Jahres bei artefact während eines internen Workshops zum Bau von Prototypen. Wer sich selber als Daniel oder Daniela Düsentrieb versuchen will, kann sich jetzt noch bis zum 31. Mai 2009 telefonisch (04631-61160) oder per email solarcup@artefact.de anmelden. Weitere Infos und  Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs, der vom Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg mit Unterstützung der Umweltlotterie BINGO und der Sparkassenstiftung durchgeführt wird, finden sich unter Solarcup 2009

1. S-H Solarcup
Meisterschaften am 4. Juli
Infos : Maiken Heide, Martin Weber
tel. 04631-61160 (Dienstag 10:00-12:00 und Donnerstag 14:30-16:30)
email: solarcup@artefact.de

naturtec´09  am 4. und 5. Juli jeweils 11-18:00 Uhr
artefact Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35
24960 Glücksburg

05.05.09

Wer wird Solarmobil-Champion im Norden?

Der 1. schleswig-Holstein-Solar Cup für junge Tüftler findet im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, statt. Auch Urlauber aus ganz Deutschland sind als Zuschauer und Messebesucher am ersten Juli-Wochenende in Glücksburg/Ostsee willkommen.

Am 4. Juli werden auf der Glücksburger Energiemesse  naturtec erstmals die schleswig-holsteinischen Solarmeisterschaften für Jugendliche veranstaltet. Während des gesamten Wochenendes lädt die innovative Messe an der Flensburger Förde mit Ausstellerpräsentationen und Mitmachaktionen für alle Alterstufen zu infotainment und fachlicher Beratung rund um zukunftsfähiges Bauen und Wohnen ein.

„Mensch guckt mal , er fährt!“ jubelt die elfjährige Jessica, als ihr selbstgebauter Solarflitzer beim ersten Sonnenstrahl die urigen Räder bewegt. Mit ihrer Schulklasse aus dem niedersächsischen Söhlde zeigt sie, dass schon Elfjährige in der Lage sind, ein Solarauto zu bauen. Dabei startet sie außer Konkurrenz: beim ersten Solarcup in Glücksburg sind alle schleswig-holsteinischen Mädchen und Jungen zur Teilnahme eingeladen, um die ersten Landesmeisterschaften auszutragen - und um am 4. Juli den „Cup“ zu gewinnen: attraktive Preise locken, vom windmill-climbing mit der gesamten Jugendgruppe bis hin zum Fan-Paket der Schirmherren des Solarcup 2009, der Band „Ludwig van“ , die gerade erst den bundesweiten Wettbewerb zum  John Lennon Award gewann. Sie wird auch in der Jury vertreten sein, die bei den Rennen am 4. Juli in Glücksburg die Sonderpreise für besonders gelungene Solar-Boliden vergibt. Dabei ist Kreativität ebenso gefragt wie einige physikalische Grundprinzipien. “Deshalb werden  insbesondere die Physik- und Kunstlehrer eingeladen, ihre Schüler und Schülerinnen zum Mitmachen  zu motivieren, aber auch fächerübergreifende AGs, Jugendgruppen und Einzelstarter können sich beteiligen.“ so der Projektleiter des Solarcups, Martin Weber. „Ob Daniel oder Daniela Düsentrieb - alle Jungs und Mädchen bis 16 Jahre können zeigen, was in ihnen steckt“ ergänzt Maiken Heide vom artefact-Team.

Grundlage für alle Tüftler ist dabei stets ein identischer Bausatz mit vier kleinen Solarmodulen von 0,5 Volt, einem Motor und einer Übersetzung, die auch ergänzt oder ersetzt werden kann. Karosserie, Räder und andere  Komponenten sind Sache der Nachwuchsingenieure, nur Batterien sind verboten. Für den Kostenbeitrag von 10 Euro kann der Bausatz bei artefact  bestellt werden. Weitere Infos zu Teilnahmebedingungen finden sich unter www.artefact.de

Über die Begeisterung für Technik und die Entdeckung eigener Fähigkeiten will das Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact,  auch die Grenzen und Möglichkeiten der heutigen und zukünftigen Mobilitätskonzepte ansprechen: „In zwanzig Jahren wird niemand mehr Verbrennungsmotoren kaufen, denn  Erdöl und Pflanzenöl stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Die Umstellung auf Elektromobilität mit erneuerbaren Quellen muss deshalb schon heute beginnen und bietet der Jugend von heute ganz neue Perspektiven.“ erläutert Werner Kiwitt von artefact. „Die wollen wir gemeinsam mit vielen Ausstellern aus dem Bereich der erneuerbaren Energien auf der Messe naturtec am ersten Juliwochenende den Besuchern vorstellen.“ „- und ich mach dann bei den internationalen Meisterschaften  mit!“ ergänzt die Niedersächsin Jessica.  Weitere Informationen zu Wettbewerb und Messe finden Sie unter Veranstaltungen

1. S-H Solarcup
Meisterschaften am 4. Juli
Infos : Maiken Heide, Martin Weber
tel. 04631-61160 (Dienstag 10:00-12:00 und Donnerstag 14:30-16:30)
email: solarcup@artefact.de

naturtec´09  am 4. und 5. Juli jeweils 11-18:00 Uhr
artefact Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35
24960 Glücksburg

 

02.04.09

Volles Programm bei artefact: Investitionen in Attraktivierung und Ausbau

Powerpark eröffnet in den Osterferien die Sommersaison

Von Wirschaftsflaute ist nichts zu spüren im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact - ganz im Gegenteil. „Wir setzen schließlich auf solide und zukunftsfähige Energien, Baustoffe und Unternehmensziele und sind nicht abhängig von Spekulationsblasen“ erläutert Werner Kiwitt von artefact:„Erneuerbare Energien sind gleichbleibend stabil und der Konjunkturmotor schlechthin. Schon der zweite Kurs dieses Jahres für Solarfachberater wurde soeben abgeschlossen.“
Doch darauf ruht sich die gemeinnützige GmbH nicht aus. In Attraktivierung und Ausbau des Zentrums investiert artefact im Laufe von zwei Jahren etwa 270.000 Euro. Die Küche des Gästehauses wurde bereits ausgebaut, um auch für größere Veranstaltungen und Selbstversorgergruppen gewappnet zu sein, denn neben Urlaubern und Betriebsschulungen quartieren sich vermehrt auch Jugendgruppen und Schulklassen in dem 32-Betten-Haus ein. Die Heizung wird gerade umgebaut und durch einen hochmodernen Solar-Schichtenspeicher ergänzt, der auch für Schulungen einsetzbar ist.Der Parkplatz wurde erweitert, ein Eingangsgebäude wird ausgebaut, um auch Busgruppen besser empfangen zu können. Auch für die Attraktivierung des Energieerlebnisparks und eine neue Jugendbildungswerkstatt laufen die Vorarbeiten. Unterstützt werden die Investitionen des international bekannten Zentrums durch die Stiftung Deutsche Jugendmarke, die Bingo-Umweltlotterie und das Jugendministerium des Landes Schleswig-Holstein. Für die Finanzierung der Eigenmittel und zur Realisierung weiterer Ideen sind Förderer und Sponsoren willkommen. „In dieser Saison wird kräftig gearbeitet, um auch den diesjährigen Tagesbesuchern schon Neues zeigen zu können“ so Werner Kiwitt.
Eine gute Gelegenheit für einen Ausflug nach Glücksburg bieten die Osterferien, denn dann öffnet auch der Powerpark, der Energieerlebnispark des Zentrums, wieder täglich seine Pforten. Gruppen, die zusätzlich Power-Rallyes, Führungen und Verpflegung buchen wollen, werden gebeten, sich rechtzeitig vorher anmelden. Weitere Informationen unter Powerpark oder Telefon 04631-61160

artefact Powerpark

geöffnet täglich April - Oktober von 9 - 18:00 (an Wochenenden und Feiertagen ab 10:00 Uhr)

Eintritt Erwachsene € 4,-; 6-16 jährige € 3,-; Familienkarte € 10,-
Bremsbergallee 35
24960 Glücksburg
Telefon: 04631-61160
Fax: 04631-6116-28
info@artefact.de

 

06.03.2009

Von Glücksburg nach Uganda: die ersten „solar volunteers“ reisen zum Victoria-See

Acht junge Freiwillige gehen mit der Entsendeorganisation artefact für ein Jahr „weltwärts“

Auf den Kulturschock bei der Ankunft in Ugandas Hauptstadt Kampala sind sie während des vierzehntägigen Vorbereitungskurses eingehend vorbereitet worden. „Aber den Temperaturschock hatten wir ganz so extrem nicht erwartet“ schmunzelt Werner Kiwitt vom Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg/Ostsee. Beim Abschiedsfoto an der Flensburger Förde gab´s noch eine zünftige Schneeballschlacht, wenige Tage später steht Allen selbst abends der Schweiß auf der Stirn. Die ersten acht Freiwilligen reisen mit der Entsendeorganisation artefact nach Ostafrika, um dort bei erfahrenen einheimischen Organisationen im Bereich nachhaltiger Entwicklung mitzuarbeiten. Nicht Entwicklungshilfe, sondern „learning by doing“ ist das Motto: Lebenserfahrungen sammeln, die einen ganz anderen Blick auf unsere scheinbaren Selbstverständlichkeiten eröffenn und zum Engagement zu hause motivieren sollen. Celia aus Hamburg soll bei einer Initiative mitarbeiten, die Kinder und Jugendliche qualifiziert, die vor dem Bürgerkrieg im Norden Ugandas flohen.


die ersten "solar volunteers": aus dem Glücksburger Winter in die Sonne Ostafrikas.

Zwei Freiwillige arbeiten mit Vereinen, die insbesondere Frauen mit Lastenfahrrädern und Kleinkrediten beim Start in die Selbständigkeit unterstützen. Ein bewussterer Umgang mit kostbaren Ressourcen gehört bei den meisten Projekten zum Konzept. Ob Wiederaufforstung oder energiesparendes Kochen, nachhaltige Entwicklung hat viele Gesichter. Neben interkultureller Sensibilisierung gehörten deshalb auch fachpraktische Kurse zur Vorbereitung. Verschiedene Modelle von Solartrocknern wurden im artefact-Zentrum gebaut, das sich selbst seit 15 Jahren mit erneuerbaren Energien versorgt. Grundkenntnisse über Solar Home Systems helfen möglicherweise bei der eigenen Stromversorgung in Uganda oder beim Einsatz in Schulen. „solivol“ nennt sich der Freiwilligendienst von artefact entsprechend, der zu 75% durch das „weltwärts“-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit finanziert wird. 25 Prozent der Kosten müssen aber artefact und die Freiwilligen selber organisieren, durch Unterstützerkreise oder auch Patenschaften von Unternehmen. „ Bei der Einweihung einer Bürgersolaranlage in Nordhackstedt gab´s statt Blumengeschenken einen Spendenaufruf für unsere „solar volunteers“ und prompt einen vierstelligen Betrag von allen Beteiligten- das war phantastisch“ lobt artefact-Geschäftsführer Kiwitt. „Das ist ein toller Ansporn für die jungen Leute und vielleicht auch andere Unternehmen. Unser Projektleiter Frank Lüschow tourt auf Einladung von dortigen Selbsthilfeinitiativen bereits erneut um den Victoriasee und auch Anfragen von Freiwilligen für den nächsten Sommer gibt es reichlich. Aber ohne gesicherte Kofinanzierung können wir keine weiteren Stellen besetzen.“ Neben einer Anschubfinanzierung der BINGO-Projektförderung erhält die gemeinnützige „artefact gGmbH für globales Lernen und lokales Handeln“ für seine Pionierarbeit auch prominente Unterstützung vom Träger des Alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer, der nach zehnjährigem Einsatz erst kürzlich die Gründung von IRENA, der neuen weltweiten Agentur für erneuerbare Energien, feiern konnte und die Schirmherrschaft von „solivol“ übernommen hat.
Weitere Informationen unter www.solivol.org


22.01.09

Erfolgreichster Jahrgang der artefact Solarschule:
23 Solarfachberater erhielten ihre Zertifikate

„So kann das Jahr weitergehen!“ meinten die frisch gebackenen Solarfachberater im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact: sie erhielten nun persönlich die Zertifikate der deut-schen Gesellschaft für Solarenergie, nachdem sie noch im alten Jahr die Abschlussprüfung abgelegt hatten. Für Manche wie den gelernten Maschinenbaumechaniker Dietrich Hinrichsen von der Firma Kallsen eröffnet die Weiterbildung die Möglichkeit, mit dem Baubetrieb seinen Kunden weitere Dienstleistungen anbieten zu können. Auch Johanna Hussain, gelernte Schornsteinfegerin und jüngste Solarfachberaterin mit dem Schwerpunkt „Thermische Anlagen“, erhofft sich neue berufliche Per-spektiven durch den Kurs, denn ab Januar sind neben dem Gebäudeenergieausweis auch erneuerbare Energien Pflicht für jeden Neubau.“Wer auf Solarthermie und Pellets setzt, spart nicht nur Treib-hausgase und Geld ein, er ist auch unabhängiger als die Erdgasnutzer, denen der letzte Konflikt zwi-schen Russland und der Ukraine zu denken geben muss.“ ergänzt Werner Kiwitt, Leiter der Solar-schule von artefact. „Im zehnten Jahr der Solarschule haben wir nicht nur die höchste Teilnehmerzahl erreicht, sondern auch die erfolgreichste Prüfung: diesmal haben Alle bestanden.“ Der Glücksburger Sönke Witting legte mit edn Bereichen Solarthermie und Photovoltaik gleich zwei Prüfungen ab, denn auch im Strombereich sind die Aussichten erfolgversprechend; eine große Chance auch für ehe-malige Mitarbeiter von Firmen wie Motorola, die einen entsprechenden technischen Hintergrund einbringen können und ebenfalls ihre Zertifizierung schafften. Jens Paulsen, der schon ein Jahr zuvor seine Prüfung ablegte, konnte das nur bestätigen: er arbeitet mittlerweile fest als Solarfachberater bei der Struckumer Firma SAT. Die nächsten offenen Solarschulkurse in Glücksburg finden im März und April statt, doch schon jetzt gehen Anmeldungen ein.
Weitere Informationen finden sich unter Veranstaltungen » Solarschule » Solarfachberater.

 

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