artefact gGmbH Glücksburg (Ostsee)
Globales Lernen und lokales Handeln
Powerpark - Energie-Erlebnis-Park an der OstseePowerpark
ökologischer Familienurlaub/Klassenfahrt an der OstseeGästehaus
Projekttage - Globales Lernen - lokales HandelnGlobales Lernen
Erwachsenenbildung - Veranstaltungen - SolarschuleErwachsenenbildung

Mitteilungen 2015

Archiv:

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

14.10.2015

Die artefact-Freiwilligen Lea, Alex, Antonin und Simonfreuen sich über die Auszeichnungartefact-Freiwillige radeln "Meiste Kilometer" als Team

Sage und schreibe 2048 Kilometer legte das vierköpfige Team  in vier Wochen auf dem täglichen Weg zur Arbeit per Fahrrad zurück. Die vier jungen Leute aus drei Ländern (Lea Schulte und Simon Grothe aus Deutschland, Antonin André aus Frankreich und Alex Tumuhairwe aus Uganda) machen alle ein freiwilliges ökologisches Jahr im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung und fahren täglich von ihren Flensburger Wohngemeinschaften CO²-neutral zur Arbeit. Mit 2048 Kilometern - auf dieser Strecke pusten PKW-Fahrer durchschnittlich 471 kg Treibhausgase in die Luft - wurden sie Erste in der Kategorie "Meiste Kilometer" und mit 20,5 Tagen Zweite in der Kategorie "Meiste Rad-Tage".

Gesamtsieger wurde in diesem Jahr die Eckener-Schule: 12 Teams, 48 Teilnehmern, 7.728 erradelte Radkilometern und eine Einsparmenge von insgesamt 1.777 kg CO2  –  das ist die diesjährige Erfolgsbilanz der Eckener-Schule beim Klimapakt-Wettbewerb „Wir radeln – immer noch – zur Arbeit!/Schule!“.

Insgesamt nahmen 47 Firmen und 11 Schulen am alljährlich im September stattfindenden Wettbewerb teil. Die 139 Teams und rund 500 Radfahrer radelten circa 74.000 Kilometer und erzielten damit – im Vergleich zur Autofahrt – eine Einsparmenge von rund 17 Tonnen CO2, was einer Menge von 146.000 Umzugskartons entspricht.
Bürgermeister und Klimapakt-Vorsitzender Henning-Brüggemann äußerte sich im Rahmen der gut besuchten Abschlussveranstaltung bei den Stadtwerken Flensburg begeistert: „So viel Einsatz in einem vierwöchigen Zeitraum mit diesem großartigen Ergebnis für den Klimaschutz findet man selten ein zweites Mal – weiter so!“. Nicht zuletzt aufgrund des großen Engagements der letzten Jahre ist die Erfolgskampagne unter über 1.000 Projekten als „best-practise-Projekt“ für den lokalen Klimaschutz seitens des Bundesministeriums ausgezeichnet worden. Mehr Informationen unter: www.klimapakt-flensburg.de.

 

14.09.2015

Fahrkomfort und größere Reichweite machen Lust auf mehr:
erstmals zwei Tage elektromobil unterwegs auf der „Tour de Flens“

Bereits zum fünftenmal  fand die  elektromobile Informationsfahrt  von Sonderborg nach Glücksburg statt, doch diesmal gab es die deutlich längste Streckenführung und ein Zusammentreffen mit den ökumenischen Pilgern auf dem Weg zum Klimagipfel in Paris.

Ob Oldtimer oder hipper Tesla Roadster - die Bandbreite der beteiligten Fahrzeuge war so groß wie nie. Sogar das Begleitfahrzeug der “Tour de Flens” war erstmals elektrisch unterwegs, freute sich  Organisator Werner Kiwitt vom Glücksburger artefact-Zentrum: “Transportfahrzeuge waren bislang in Deutschland als ”Stromer” kaum zu finden. Bei Avis in Sonderborg hingegen konnte ich nun ohne Probleme einen geräumigen elektrischen Nissan ENV leihen, in den wir unsere gesamte Ausstattung von Aufstellern und Tischen über Solaranlage bis Fahrrad verstauen konnten. Auch für Berufstätige und Pendler gibt es inzwischen passende Fahrzeuge.”

Das Angebot, erstmals ein Elektrofahrzeug Probe zu fahren, wurde sowohl als Tagestour als auch an den Zwischenstopps wahrgenommen. Am Samstag nachmittag nutzten einige Flensburger das Angebot an der Schiffbrücke, am Folgetag auf dem Südermarkt, wo einige der Fahrzeuge bei der Auftaktveranstaltung zum ökumenischen Pilgerweg “Geht doch!” mitwirkten.

Der Sonntags-Fahrplan führte dann abschließend zur wohl längsten Solaranlage Deutschlands entlang der Bundesautobahn von Barderup bis Oeversee. Am dortigen Umspannwerk erläuterte Richard Rath von enovos die vielfältigen Planungsschritte des Großprojektes. Ein beschleunigter Netzausbau wurde unisono angemahnt, um die zahlreichen Abschaltungen von Wind- und Solarparks durch die Netzbetreiber zu minimieren.

Auch die Rundfahrt am Samstag, die auf 85 km von der “Project Zero”-Stadt Sonderborg  über Padborg und Freienwill nach Glücksburg führte, hatte bereits viele interessante und überraschende Einblicke zu bieten. Zum Start bei den  Versorgungswerken (Sonderborg Forsyning) sang Richardt Nielsen, Liedermacher aus Sonderborg, seinen Tour-Song “Blauer Planet”, bevor der Konvoi zur ersten Etappe bis zur Universität Sonderborg startete.  Selbst den dänischen Mitfahrern war die Solaranlage  auf dem Alsion-Dach mit herrlichem Altstadt-Blick noch ebenso unbekannt wie die Laborräume etwa zur Erforschung organischer Solarzellen und der clean-room, die Professor Fiutowski und Casper Paasch vorstellten.

Danach fuhr die bunte Reihe aus dreizehn unterschiedlichen Fahrzeugtypen parallel zur Förde nach Padborg, wo eine neue Dreifach-Ladestation vorgestellt wurde.  Mehr Zeit zum Laden gab es dann an der Flensburger Schiffbrücke parallel zur Begrüßung durch den Bürgermeister und Vorsitzenden des Klimapaktes Flensburg, Henning Brüggemann. Fast gleichzeitig  traf dort auch das Segelboot der climasail-Kampagne ein, die ebenso wie die Elektromobilisten zur Unterstützung der Klimapilger nach Flensburg kamen. Danach führte die Route erstmals nach Angeln, wo der Landwirt Karl Rave inmiten eines gelbblühenden Feldes seine Erfahrungen mit der Biogasgewinnung aus Zuckerrüben, Hirschgras und der durchwachsenenen Silphie vorstellte. Ohne technische Probleme erreichten dann alle Fahrzeuge das Tagesziel in Glücksburg, wo nach dem Besuch der aktuellen Klimawandel-Ausstellung auf dem Grillplatz des artefact-Zentrums auf  den Namensgeber der Tour angestoßen wurde.

Elektromeister Jan Obernauer aus Ladelund, der die Tour mit zahlreichen Adaptern  und Verlängerungskabeln unterstützte, konnte dank immer leistungsfähigerer Batterien auf einen entspannten Tag zurückblicken.
“Es gibt keinen Grund mehr, noch länger mit dem Umstieg auf ein Elektrofahrzeug zu warten.” war sich Werner Kiwitt mit Stephan Wiese von der nordfriesischen Genossenschaft ee4mobile einig: “Lieber Strom vom Deich als Öl vom Scheich!”

Unterstützt wurde die deutsch-dänische Infotour in diesem Jahr von den Flensburger Stadtwerken und der Brauerei, der EKSH Kiel und gp joule aus Nordfriesland.

 

12.09.2015

„Glücksburger Gespräche“  bei artefact:
Lebhafte Debatte um Wasserstoff-Speicher

Bereits zum fünftenmal  fand die  elektromobile Informationsfahrt  von Sonderborg nach Glücksburg statt, doch diesmal gab es die deutlich längste Streckenführung und ein Zusammentreffen mit den ökumenischen Pilgern auf dem Weg zum Klimagipfel in Paris.

Gehört der Brennstoffzelle die Zukunft der Mobilität? Wer dachte, nur wenige Technik-Freaks interessieren sich für ein solches Thema, war überrascht, fast 50 Gäste bei den diesjährigen  Glücksburger Gesprächen im Zentrum für nachhaltige Entwicklung zu zählen. Doch neben den besonderen Vorteilen der lange bekannten Umwandlungs- und Speichertechnik, die Axel Wiese vom Verein Erneuerbare Energien und Speicher vorstellte, geriet vor Allem ihre energiewirtschaftliche Funktion im Zusammenspiel der Energiewende  in den Fokus der Diskussion:
können  die derzeit ungenutzten Strommengen zeitweise ausgebremster Wind- und Solarparks durch Wasserstoffproduktion besser genutzt werden oder sollte das Geld besser direkt in Netzausbau investiert werden? Können Brennstoffzellen überhaupt konkurrenzfähig werden oder bleibt es ein Luxus für wenige Langstreckenfahrer?

Reinhard Christiansen, nordfriesischer Pionier für Bürgerwindparks und Hauptredner des Abends, will bislang ungenutzten Windstrom in einer neu zu errichtenden Anlage in Wasserstoff umwandeln und unter anderem über eine Tankstelle für Individualverkehr anbieten. Dafür will er erhebliche Eigenmittel investieren sowie Fördermittel einwerben.  Holger Busche, wissenschaftlicher Mitarbeiter im schleswig-holsteinischen Landtag, hält demgegenüber die Umwandlungsverluste bei der Herstellung und Nutzung von Wasserstoff nur für vertretbar, wenn beispielsweise Diesellokomotiven auf nicht elektrifizierten Strecken ersetzt werden können, während andere Diskussionsteilnehmer Sicherheitsbedenken in´s Feld führten.

Weitgehend einig waren sich Podium und Teilnehmer, dass die Politik mehr Druck auf die Energieversorger machen muss, um die Netze zügiger auszubauen und eine nachfrageabhängige Strompreisgestaltung zu forcieren. Außerdem sollte die Vision  Brennstoffzelle auf keinen Fall ein Vorwand sein, den Einsteig in die bereits weitgehend ausgereifte Elektromobilität zu verschieben. So nutzten gleich mehrere Teilnehmer parallel zur Veranstaltung die kostenlose E-Mobil-Ladestation des artefact-Zentrums, um ihre Akkus für die Heimfahrt aufzuladen.

 

 

28.08.2015

Fotoausstellung bei artefact bis 19.September verlängert:
Klimawandel - eine globale Herausforderung

Ausstellung im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, Glücksburg
faszinierende Fotoausstellung von Gary Braasch zeigt Facetten des globalen Klimawandels.
täglich geöffnet bis 19.09. artefact Powerpark Bremsbergallee Glücksburg

Faszinierende Fotos von Gletscherhöhlen und Pinguin-Kolonien, Regenwald und Schmetterlingen stehen am Anfang der Ausstellung, die der amerikanischen Naturfotograph Gary Braasch bestückt hat. Die Schönheit der Natur kontrastiert mit den Veränderungen, die er in den letzten Jahrzehnten auf allen Kontinenten dokumentiert. Von der Gletscherschmelze im “ewigen” Eis bis zur Überschwemmung ganzer Regionen in Bangla Desh sind ihm beeindruckende Aufnahmen gelungen, die durch gut aufgemachte Informationstafeln des Vereins WissenLeben e.V. erläutert werden. Die im Juli eröffnete Wanderausstellung im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, ist im Rahmen des Powerpark-Besuchs täglich von 9 Uhr, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Tagesgäste und Urlauber besuchen sie im „Alleingang“, während für Gruppen auch eine Einführumg und ein Klimaquiz gebucht werden kann. Diese Möglichkeit besteht für Schulklassen nun noch bis zum 19. September, um insbesondere Schulen aus der Flensburger Region nach den Sommerferien Gelegenheit zu geben, kurzfristig die Ausstellung zu besuchen.

 

16.08.2015

"Tour de Flens" - und Klimapilger gemeinsam unterwegs für Klimaschutz

Am 12. und 13. September CO2-neutral mobil: zur elektromobilen Informationsfahrt  sind auch Mitfahrer ohne Fahrzeug willkommen.

Schon viermal fand die grenzübergreifende  “Tour de Flens” statt: Rad- und pedelec -Fahrer und eine alljährlich steigende Zahl von Elektroautos sind gemeinsam unterwegs, um neue  Projekte wie  Ladestationen mit Solar- und Windenergie oder  beispielhafte Heizanlagen im Grenzland aufzusuchen, sich auszutauschen und interessierten Mitfahrern die Gelegenheit zu bieten, einmal selber die Alltagstauglichkeit eines Elektrofahrzeuges zu testen. “Das tolle ruhige Fahrgefühl trotz teilweise enormer Beschleunigung, die geringen laufenden Kosten und immer bessere Speicher überzeugen auch Skeptiker von den Vorzügen der “Stromer” .” meint Werner Kiwitt vom artefact-Organisationsteam. “Die Gelegenheit zum herstellerunabhängigen Ausprobieren und Fachsimpeln bieten wir Allen während der 60 -Kilometer-Fahrt von Sonderborg nch Glücksburg mit vielen Zwischenstopps an.”

In diesem Jahr gibt es neben neuen Stopps etwa zur Besichtigung von Solar- und Ladeanlagen technik an der Universität Sonderborg ein wohl einmaliges Zusammentreffen mit einer anderen Bewegung: am 12. September werden in Flensburg Klima-Pilger erwartet, die zu Fuß aus Skandinavien kommen. Ein Zusammentreffen mit den E-Mobilisten ist bei der Phänomenta geplant. Am nächsten Tag wird die nächste Etappe des ökumenischen Pilgerweges nach Paris am Flensburger Südermarkt mit einem Markt der Möglichkeiten gestartet, um die Erwartungen an den Klimagipfel in Paris persönlich zu überbringen. Elektrofahrer und Radler wollen die Wanderer im Anschluss ein Stück weit begleiten.  “Das gemeinsame Anliegen einer klimafreundlichen Energiewende wollen wir vor Allem im Verkehrssektor unterstreichen und gleichzeitig aufzeigen, welche Möglichkeiten bestehen. unterstreicht Kiwitt, der die “Tour de Flens ” gemeinsam mit Forsyning Sonderborg und dem Klimapakt Flensburg organisiert; unterstützt wird die deutsch-dänische Infotour zudem von den Flensburger Stadtwerken und der Brauerei, der EKSH Kiel und gp joule aus Nordfriesland. Infos zu Tour und der kostenlosen Anmeldung gibt´s unter Veranstaltungen » Tour de Flens.

Flyer Klimapilgern herunterladen

 

 

15.08.2015

Als Auftaktveranstaltung zur fünften "Tour de Flens" laden artefact und der Verein "Erneuerbare Energien und Speicher" zu einer Veranstaltung am 7. September nach Glücksburg in´s Zentrum für nachhaltige Entwicklung:

Glücksburger Gespräche 2015

Montag, 07. September 19:00 Uhr
im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact
Bremsbergallee 35 in 24960 Glücksburg

Viel Wind und Wasserstoff?
Schleswig-holsteinische Wege zur CO2-neutralen Mobilität

Ist die Brennstoffzelle  die bessere Alternative zu Verbrennungs- und Elektromotor?

Reinhard Christiansen, nordfriesischer Pionier für Bürgerwindparks und Wasserstoffherstellung, diskutiert mit Befürwortern und Skeptikern

Schleswig-Holstein deckt statistisch bereis 100 Prozent seines Stromverbrauchs durch Windkraft ab, in der Praxis müssen aber immer noch häufig Wind- und Solarparks abgeschaltet werden, wenn die Netze nicht den gesamten Strom aufnehmen können. Neben der dezentralen Speicherung von Strom ist auch die Umwandlung von Strom in Wasserstoff eine Möglichkeit, die von mehreren Initiativen und Unternehmen in Schleswig-Holstein als Königsweg der zukünftigen Mobilität gesehen wird.

Reinhard Christiansen, nordfriesischer Windpionier und Vordenker, investiert in eine Pilotanlage zur Wasserstoffherstellung für Fahrzeuge mit Brennstoffzelle und stellt sein Konzept vorher.
Axel Wiese, Vorsitzender des Flensburger Vereins „Erneuerbare Energie und Speicher“ wird in das Thema einführen. Holger Busche, wissenschaftlicher Mitarbeiter  im schleswig-holsteinischen Landtag, sieht demgegenüber noch große Fragezeichen beim Einsatz von Wasserstoff und wird sich ebenso wie Detlef Matthiessen, energiepolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, an der abschließenden Podiumsdiskussion beteiligen. Anmeldungen zu der kostenlosen Veranstaltung im Rahmen der „Glücksburger Gespräche“ sowie zur CO2-freien Informationsfahrt „Tour de Flens“ am dann folgenden Wochenende von Sonderborg über Flensburg nach Glücksburg werden erbeten unter www.artefact.de .
               
19:00    Begrüßung und Kurzvorstellung von Referenten und Programm Werner Kiwitt, artefact
19:15   Wasserstoff und Brennstoffzelle -worum geht´s?
                Einführung in´s Thema: Axel Wiese, Vors. Erneuerbare Energie & Speicher „EES“ e.V.
19:35   Von der Theorie zur Praxis: Wasserstoff aus nordfriesischer Wind- und Solarenergie
                Reinhard Christiansen, Geschäftsführer
20:05   Vor- und Nachteile  von Strom/Elektromotor versus Wasserstoff/Brennstoffzelle
                Holger Busche, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag Schleswig-Holstein
20:15   Podiumsdiskussion mit Reinhard Christiansen, Axel Wiese, Holger Busche und Detlef Matthiessen, MdL
20:45   Resumé

Reinhard Christiansen ist u.a. Geschäftsführer der Energie Unternehmen der Zukunft, der ENERGIE des Nordens, der ARGE-Netz GmbH & Co. KG, vom Bürgerwindpark Grenzstrom Vindtved GmbH & Co. KG, Bügerwindpark Süderlügum GmbH & Co. KG, Bürgerwindpark Struxbüll GmbH & Co. KG, Bürgerwindpark Ellhöft GmbH & Co. KG, Bürgerwindpark Brebek GmbH & Co.
KG, Umspannwerk I Gasthafen Niebüll GmbH und des Bürgersolarpark Ellhöft GmbH & Co. KG und engagiert sich für die Breitbandanbindung der ländlichen Gemeinden.

Um Anmeldung wird gebeten: 04631-61160 oder info@artefact.de

 

24.07.2015

Schweißen, hobeln, gießen:
Amerikaner bauen Kleinwindkraftanlage

„Strom fließt, Testlauf bestanden!“ Erleichtert und stolz schauten die zehn Workshop-Teilnehmer steil nach oben, wo sich ihre selbst gebaute „Scoraig“-Kleinwindkraftanlage drehte: fünf Tage lang hatten Studentinnen und Studenten aus den USA und Uganda, dänische und mexikanische Betreuer, österreichische, brasilianische und deutsche Anleiter eine Windkaftanlage nach dem Plan eines schottischen Ingenieurs gebaut und dabei eine interdisziplinäre Grundausbildung im Schnelldurchlauf absolviert: Holzschablonen mussten gebaut, Rotorblätter gehobelt, Kupferkabel gewickelt und in Epoxidharz vergossen werden; Magnete waren verkleben, Gegengewichte zu dimensionieren und elektrische Schaltungen zusammenzubauen.

Dabei hatten nur Wenige der amerikanischen Studierenden, die an der Universität Kopenhagen einen mehrmonatigen Aufbaukurs zu nachhaltiger Entwicklung belegen,  über Theorie-Vorlesungen zu erneuerbaren Energien hinaus handwerkliche Vorkenntnisse. Aber Jonathan Schreiber aus Österreich und der in Frankreich lehrende Assistenzprofessor Luiz Villa aus Brasilien verstanden es, die Teilnehmer  in parallelen Arbeitsgruppen Schritt für Schritt an komplexere Herausforderungen heranzuführen. Praxiserfahrung zu sammeln und das Gesamtkonzept zu verstehen  war das Hauptziel des maßgeschneiderten Workshops im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact.

Verschiedene Kleinwindkraftanlagen werden dort zu Ausbildungs- und Testzwecken immer wieder mal errichtet. „Aber ein so internationaler Kurs war selbst für uns ungewöhnlich.“ meint dazu Werner Kiwitt von artefact, er über die positive Resonanz der Teilnehmer sehr erfreut war. Dabei ist der ausgewählte Kleinwindanlagen-Typ ein alter Bekannter: Afrika-Rückkehrer, die über das weltwärts-Programm von artefact „solivol“ ein Jahr lang als Freiwillige in Tansania und Uganda waren, hatten dort vor einigen Jahren die Kleinwindkraftanlage kennengelernt und erstmals auf dem Gelände in Glücksburg errichtet. Die neu gebaute 800-Watt-Anlage wurde nach dem erfolgreichen Testlauf nun jedoch demontiert und in Einzelteilen mit nach Kopenhagen genommen, wo sie einen Standort an der Universität bekommen soll.

 

 

18.07.2015

Fotoausstellung bei artefact:
Klimawandel - eine globale Herausforderung

Ausstellung im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, Glücksburg

Faszinierende Fotoausstellung von Gary Braasch zeigt Facetten des globalen Klimawandels.
Täglich geöffnet vom 8.07. bis 12.09. artefact Powerpark Bremsbergallee Glücksburg.

“Ganz schön - schlimm!” kommentierte eine Besucherin ein Foto vom Fracking aus den USA: ungenutztes Gas, das unter hohem Aufwand und mit giftigen Chemikalien aus dem Boden gepresst wurde, verbrennt in einer ästhetisch gelungenen Flamme und symbolisiert doch den Irrsinn des fossilen Zeitalters, das mit seinen Auswirkungen weit in die Zukunft wirkt.

Faszinierende Fotos von Gletscherhöhlen und Pinguin-Kolonien, Regenwald und Schmetterlingen stehen am Anfang der Ausstellung, die der amerikanischen Naturfotograph Gary Braasch bestückt hat. Die Schönheit der Natur kontrastiert mit den Veränderungen, die er in den letzten Jahrzehnten auf allen Kontinenten dokumentiert. Von der Gletscherschmelze im “ewigen” Eis bis zur Überschwemmung ganzer Regionen in Bangla Desh sind ihm beeindruckende Aufnahmen gelungen, die durch gut aufgemachte Informationstafeln des Vereins WissenLeben e.V. erläutert werden.

Die vor kurzem eröffnete Wanderausstellung im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, ist im Rahmen des Powerpark-Besuchs täglich von 9 Uhr, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Tagesgäste und Urlauber besuchen sie im „Alleingang“, während für Gruppen auch eine Einführung und ein Klimaquiz gebucht werden kann. So besuchten gerade zwei achte Klassen der Flensburger Kurt Tucholsky Schule die Ausstellung. Diese Möglichkeit besteht für Schulklassen auch noch nach den Sommerferien, denn die Ausstellung geht erst Mitte September wieder auf Wanderung. Kontakt: info@artefact.de

 

Uganda – Fahrräder als Entwicklungsmotoren

Vortrag (engl./dt.) artefact - Zentrum für globales Lernen und lokales Handeln – Bremsbergallee 35 – Glücksburg/Ostsee  am 2.7.2015 um 19.30 Uhr

Weltweit bewegen Fahrräder Menschen und Waren. Und erreichen ihre Ziele stetig und nachhaltig. Dem Zweiradpakt  aus  umweltfreundlicher Mobilität und nachhaltiger Entwicklung hat sich in Uganda die Fahrradentwicklungshilfe Organisation BSPW (Bicycle Sponsorship Project and Workshop) verschrieben. Zusammen mit dem deutschen Unterstützer Verein Jugendhilfe Ostafrika e.V. wurde vor 25 Jahren das Augenmerk auf das Potenzial von Fahrrädern als Entwicklungsmotoren in Afrika gelenkt.

Fahrradpatenschaften des deutschen Vereins ebnen Menschen in Uganda seit vielen Jahren Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Erwerbsmöglichkeiten.
Damit  nichtmotorisiertem Transport ein angemessener Platz in den Mobilitätskonzepten afrikanischer Entwicklungsstrategien zukommt arbeiten inzwischen viele kleine Entwicklungsorganisationen an Fahrrad Förderprogrammen.

artefact, das Glücksburger Zentrum für globales Lernen und lokales Handeln entsendet seit mehreren Jahren junge Freiwillige nach Uganda, die im Bereich von Mobilitätsförderung und Fahrradpatenschaften am Viktoriasee mitarbeiten.
Zum 25 jährigen Projektjubiläum stellt Kyambadde Edwards, der Koordinator des Uganda Projektes die erfolgreiche Fahrradarbeit   vor.

Am 2.7. ab 19.30 Uhr dreht sich in seinem Vortrag bei artefact in Glücksburg alles um die Förderung nachhaltiger Mobilität am Viktoriasee und den Beitrag, den die Deutsch-Ugandische Kooperation dazu leistet.
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit sich über die Mitarbeit in Ostafrika im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes zu informieren.

 

 

18.06.2015

Klimawandel: eine globale Herausforderung

8. Juli 11 Uhr: Ausstellungeröffnung im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, Glücksburg faszinierende Fotoausstellung von Gary Braasch bringt den globalen Klimawandel vor Ort.
Vortrag und Rundgang mit Dr. Maiken Winter, wissenleben.de

Anschließend täglich geöffnet vom 8.07. bis 12.09.

Kontakt: info@artefact.de und info@wissenleben.de; www.wissenleben.de

Klimawandel: Eine globale HerausforderungDie Wanderausstellung „Klimawandel – Eine globale Herausforderung“ kann vom 08.07. – 12.09.2015 im artefact -Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg besucht werden. Zur Einführung der Ausstellung wird Frau Dr. Winter von WissenLeben e.V. die ungewöhnliche Ausstellung mit anschließender Vernissage eröffnen.

Die Ausstellung umfasst 34 großformatige Fotografien von dem amerikanischen Naturfotographen Gary Braasch. Braasch dokumentiert den Klimawandel seit über 30 Jahren weltweit. Dabei ist sein zentrales Anliegen, über Kunst die Menschen zu mehr Verständnis für die Natur und unseren Einfluss auf sie zu bewegen und sie gleichzeitig zum Handeln zu motivieren. Braasch erhielt den Ansel Adams Preis vom Sierra Club und wurde von der nordamerikanischen Fotografie-Vereinigung zum Outstanding Nature Photographer ernannt. 2010 wurde er vom Outdoor Photography Magazin zu einem der 40 einflussreichsten Naturfotografen
gekürt. Die Konzeption der Ausstellung erfolgte durch den gemeinnützigen Verein WissenLeben (wissenleben.de). Alle Textinformationen sind zweisprachig (Deutsch / Englisch).

ÜberWissenLeben e.V: Das zentrale Anliegen des Vereins WissenLeben e.V. ist es, Zusammenhänge zwischen Natur, Mensch und Klima für jeden Einzelnen verständlich, erlebbar und nachvollziehbar zu vermitteln, um zu nachhaltigem Handeln zu motivieren. Dazu entwickelt der Verein Projekte, in denen Teilnehmer regelmäßig die Natur beobachten, organisiert Ausstellungen und Tagungen, und gibt regelmäßig Vorträge. Der Verein wurde 2012 gegründet mit Sitz in Raisting.

Mehr Informationen unter Veranstaltungen.

 

08.06.2015

Solar-Tüftler sind in den Startlöchern zum Solarcup - Finale am 21.06.

Finalläufe am 21. Juni im Glücksburger artefact-Zentrum

Rien ne va plus - die Anmeldephase ist vorbei für den diesjährigen Schleswig-Holstein Solarcup. Und das Starterfeld kann sich sehen lassen:

„Mit 58 Meldungen in den insgesamt fünf Start- und Altersklassen für Ultraleichtfahrzeuge, Solarboote und die Kreativklasse haben wir die Zahlen vom letzen Jahr sogar noch übertroffen.“ freut sich Werner Kiwitt vom artefact-Team, das den Wettbewerb bereits zum siebtenmal durchführt.

„Dazu sind einige Städte und Schulen erstmals vertreten und wollen  die amtierenden Pokalsieger herausfordern.“  Tatsächlich sind aus der landeshauptstadt Kiel erstmals zwei Schulen mit gleich mehreren Teams vertreten. In der Kreativklasse für Zehn- bis Vierzehnjährige treten unter anderem  „Art-on-wheels“ und „Sri Lanka Förtifeiv“ von der Käthe Kollwitz Schule an gegen „Fast and Funny“  aus Bredstedt, „Sunny Lamango“ aus Westerrönfeld und die Glücksburger Lokalmatadoren „MIAN“.

In der 15 plus-Startklasse kommt es zum Städteduell  zwischen den Käthe
Kollwitz- und Theodor Storm-Schulen aus Kiel und der Eckener Schule und dem Alten Gymnasium aus Flensburg. Oder wird sich das Bredstedter „Nordfriesen“-Team gegen „Die fantastischen Vier Räder“  und „Fabians flinke Fliegen“ durchsetzen? Die Ultraleichtklasse der Jüngeren möchten der „Black Hawk“ aus Kiel und die „Krasse Krabbe“ der Flensburger Käte Lassen Schule aufmischen.  Welche technischen Finnessen  wird das Team „Zellatmung“ aus Neumünster aufbieten, um auf der 40-Meter -Strecke mit Tunneldurchfahrt das „Helios“-Team der evangelischen Jugend Friedrichstadt „Archimedes“ und den „Rasenden Rasenmäher“ aus Flensburg abzuhängen? Der Bausatz mit Solarzellen und Motor ist für alle Teilnehmer gleich, doch  bei Verschaltung, Baustoffen, Design und Gewichtoptimierung  der kleinen Solarflitzer haben die jungedlichen Tüftler freie Wahl. Dies gilt auch für die Solarbootklasse, in der der Harrisleer „Delphin“ und das Arche Noah Team aus Hohenwestedt auf die das Siegerteam „Mett“ stoßen, das  2014 von Glücksburgs Bürgervorsteherin Dagmar Jonas den Sonderpreis der Jury  erhielt und den Wanderpokal nicht kampflos abgeben wird. Ab 11 Uhr finden im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, am 21. Juni und zum krönenden Abschluss der bundesweiten „Woche der Sonne“ die Rennen und parallelen  Posterwertungen durch die Jury statt, in der auch einige Vertreter der Sponsoren von Nospa, V+R-Bank-Niebüll, Fecon, gp joule, Nordgröön, Wattmanufactur und SAT vertreten sin: „Wir unterstützen diesen einzigartigen Wettbewerb, weil die erneuerbaren Energien für die regionale Wertschöpfung in unserer Region eine herausragende Bedeutung haben und weiter ausgebaut werden sollten.“ erklärten sie gemeinsam bei der Pressekonferenz in Glücksburg.

Zuschauer und Fans der schleswig-holsteinischen Daniel Düsentriebs sind im artefact Powerpark zum Anfeuern und bei der Siegerehrung gegen 16 Uhr herzlich willkommen. Dann wird auch feststehen, wer als Pokalsieger zu den Deutschen Meisterschaften fahren kann, die im Oktober in Karlsruhe stattfinden.

Weitere Informationen unter Veranstaltungen » solarcup

 

08.06.2015

Jetzt wird durchgetüftelt

heiße Vorbereitungsphase zum solarcup 2015:
Finalläufe am 21. Juni im Glücksburger artefact-Zentrum

Das Teilnehmerfeld zum siebten schleswig-holsteinischen Solarcup steht: mehr als fünfzig Teams mit jeweils bis zu vier Jungen und Mädchen treten an im Wettstreit um die sechs begehrten Wanderpokale in den Kategorien „Ultraleicht“, „Kreativ“ und „Solarboote“.

“Allein in der letzen Woche meldeten sich noch 12 Teams an!“ berichtet Werner Kiwitt vom Zentrum für nachhaltige Entwicklung. Mit Neumünster, Kiel und Flensburg sind große Städte ebenso vertreten wie kleinere Städte und Orte wie Bredstedt, Westerrhönfeld oder Schülldorf. „Besonders aus Kiel haben wir diesmal eine Reihe neuer Teams, die erstmals bei den Landesmeisterschaften
antreten und den Lokalmatadoren aus dem Raum Flensburg die Pokale streitig machen wollen.“ so Kiwitt. Durch die Altersbegrenzung der Startklassen 10- 14 Jahre und 15- 18 Jahre scheiden aber einige Titelverteidiger aus und erhöhen für Newcomer die Chancen, auch Erfolgserlebnisse beim Experimentieren mit Solarzellen, Kleinstmotoren und Getrieben zu ergattern: „Die Begeisterung, in Teamarbeit ein fahrtüchtiges Lichtmobil gebaut zu haben, macht Lust, sich weiter mit Naturwissenschaften aber auch Handlungsfeldern gegen Klimaveränderung zu beschäftigen. Alle Teilnehmer sind deshalb auch Sieger.“ fasst Kiwitt die Idee hinter dem Wettbewerb und die Motivation der Sponsoren zusammen: „Die Unterstützung der Nospa Sport- und Jugendstiftung, von GP Joule, Fecon, Nordgröön, Wattmanufactur und der V+R-Bank Niebüll machen diesen Landeswettbewerb erst möglich. “

 

 

28.03.2015

Saisonbeginn im Energieerlebnispark mit neuen Exponaten

Am 1. April öffnet Deutschlands erster Energieerlebnispark, der artefact Powerpark in Glücksburg, mit neuen Exponaten wieder seine Pforten.

Noch wird überall geputzt und gewienert, um Infotafeln und Pavillons rechtzeitig zum Saisonstart in Schuss zu bringen. „Pünktlich zum Beginn der Osterferien soll der Powerpark wieder seine Pforten öffnen, damit alle Gäste spielerisch Energie begreifen können.“ erläutert der artefact-Geschäftsführer Werner Kiwitt. „Zu den bekannten Stationen zu erneuerbaren Energien und ökologischen Baustoffen sind nun die ersten Exponate des neuen Klima-Parcours gekommen, der Gründe und mögliche Auswirkungen des Treibhauseffektes thematisiert. Auch wer schon früher hier gewesen ist, wird bei einem erneuten Besuch manches Neue entdecken.“

Wieviel Kohlendioxid wird im Ländervergleich durch unsere Art der Ernährung oder Mobilität freigesetzt? Ist der Treibhauseffekt noch zu stoppen? An einem dreidimensionalen Modell der Flensburger Förde können die Meeresspiegelschwankungen in Vergangenheit und Zukunft verglichen werden. „Auf zukünftige Entwicklungen haben die heutigen Generationen entscheidenden Einfluss“ so Kiwitt. Der artefact Powerpark will motivieren, die vielen Möglichkeiten für die eigene Energiewende zu entdecken und zu nutzen. Der Powerpark ist ab dem 1.April an Wochentagen ab 9 Uhr, an Feiertagen und Wochenenden ab 10 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter Powerpark.

artefact Powerpark
Bremsbergallee 35
24960 Glücksburg

Öffnungszeiten:
   1.4.- 30.09. werktags 09:00 - 18:00
Sa/So/Feiertage und Oktober: 10:00 - 18:00      

Eintrittspreise:
Familienkarte     € 10,-
Erwachsene:      €  4,-
6-16 Jahre:        €  3,-
Gruppenpreise und Führungen auf Anfrage

 

 


25.03.2015

Jetzt  anmelden zum solarcup 2015

Jetzt anmelden zum solarcup 2015Auftakt zu den siebten Landesmeisterschaften im Solarautorennen: Nun können sich Zehn- bis Achtzehnjährige in drei Startklassen anmelden.

So schnell war noch keiner: schon vor dem offiziellen Anmeldebeginn im Rahmen der Husumer Messe „New Energy“ ging per email die erste Anmeldung zum siebten Solarcup ein. Die Landesmeisterschaften im Bau kleiner Solarfahrzeuge locken neue und alte Teams zum Tüfteln.

Doch wer bei den Finalläufen im Juni die Nase vorn haben wird, ist völlig offen. Ein Vorteil für Erststarter: die souveränen Sieger  in der Ultraleichtklasse, das Team „Miss Sunshine“ von der Lornsenschule in Schleswig, kann seinen Pokal aus Altersgründen nicht verteidigen.

Freigiebig verrieten sie deshalb bei einer Präsentation Insider-Tipps zur Optimierung von Gewicht und Verschaltung der einzelnen Zellen.
Das Team „Mett“ von der Schule Hohe Geest, das von Glücksburgs Bürgervorsteherin Dagmar Jonas den Sonderpreis der Jury erhielt, wird aber sicher nicht ohne Gegenwehr den Pokal in der Solarboot-Klasse abgeben. Doch wie jedes andere Team müssen die vier Hohenwestedter mit dem neuen Solarboot-Bausatz ein neues Fahrzeug bauen und auf einem eigenen Poster vorstellen.

Wie genau der neue Bausatz aussieht, zeigen die Freiwilligen  Alex, Liam und Marc vom Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact:
einen ersten Protoytpen bauten sie bereits, um die neuen Komponenten abzustimmen. Sie werden nach der Anmeldung umgehend zugeschickt, damit alle Teams die Zeit zum experimentieren nutzen können: am 21. Juni finden die Vor- und Finalläufe in Glücksburg statt. Möglich ist die Durchführung des Landeswettbewerbs, der als Qualifizierung zu den Deutschen Meisterschaften gewertet wird, durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren:  die Jugend- und Sportstiftung der NOSPA, Fecon aus Flensburg, gp joule aus den Reußenkögen und SAT aus Struckum sind ebenso dabei wie die V+R-Bank und Gröönstrom aus Niebüll und die Wattmanufactur aus Galmsbüll. Doch bis zum Finale ist´s nochweit, zuächst heißt es anmelden, tüfteln und Sonne tanken!

Wer sich früh anmeldet, hat umso mehr Zeit zum experimentieren. Weitere Informationen unter Veranstaltungen » solarcup.

 

 


18.02.2015

Jetzt geht's los:
Anmeldebeginn zum solarcup 2015

Auftakt zu den siebten Landesmeisterschaften im Solarautorennen Erste Anmeldungen auf der New Energy in Husum ab dem 19. März möglich

Die fünfte Jahreszeit in Schleswig-Holstein hat wieder begonnen: das Sonnenfieber ist ausgebrochen! Von März bis Juni tüfteln Jungen und Mädchen wieder beim Bau kleiner Solarfahrzeuge, die mit vorgefertigten Komponenten , vor Allem aber eigenen Ideen und viel Fingerfertigkeit  zu erstellen sind. Seit 2009 organisiert das Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, diesen bundesweit einzigartigen Nachwuchswettbewerb, der das Interesse an Naturwissenschaften aber auch nachhaltiger Zukunftsgestaltung in alle Schulen im echten Norden trägt.

Hunderte von Teams zehn- bis achtzehnjähriger Kinder und Jugendlicher waren bereits in den letzten Jahren aktiv und fochten spannende Wettbewerbe um Preise und Pokale aus. Höhepunkt ist stets der Show down im Juni, wenn die Teams in verschiedenen Startklassen und Altersgruppen mit ihren „Lichtfressern“ bei den Vor- und Finalläufen gegeneinander antreten. Die Schnellsten werden auf der 2x 10 Meter-Bahn ermittelt, die Kreativsten führen ihre originell oder witzig gestalteten Sonnenmobile einer Jury vor, während sich die Solarboot-Bauer auf einer Wasserbahn messen. „Teilnehmerzahl und Begeisterung  nehmen von Jahr zu Jahr zu.“ berichtet der Initiator, Werner Kiwitt von artefact. „Dabei war es gerade im verflixten siebten Jahr nicht ganz leicht, den Wettbewerb wieder auf die Beine zu stellen. Angesichts der derzeitigen Flaute in der Solarbranche sind wir froh, mit der Jugend- und Sportstiftung der NOSPA, Fecon aus Flensburg, gp joule aus den Reußenkögen, Gröönstrom aus Niebüll und der Wattmanufactur aus Galmsbüll wieder Sponsoren gewinnen zu können, die diesen Nachwuchswettbewerb überhaupt erst möglich machen.“, so Kiwitt. Denn Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit  für die Energiewende ist wichtiger denn je!“ Wer sich früh anmeldet, hat umso mehr Zeit zum Experimentieren, denn das Solarcup-Finale um die Landespokale findet am 21. Juni statt - dem Tag, an dem die Sonne am längsten scheint. Weitere Informationen unter Veranstaltungen » solarcup und auf der „New Energy“ in Husum.

Archiv:

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006


familienfreundlicher Urlaub im artefact Gästehaus in Glücksburg/Ostsee

Lastminute-Angebote für Schulklassen/Gruppen und Familien/Einzelreisende