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Solarcup Schleswig-Holstein 2014

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6. Schleswig-Holstein

solarcup

„Miss Sunshine“ ist Schleswig-Holsteins schnellster Solarflitzer
Solarcup-Pokalsieger lösen das Ticket für Dortmund

Das Team von Miss Sunshine siegte knapp vor dem Team GhostNach zahlreichen packenden Rennen und tollen Vorstellungen stehen Schleswig-Holsteins Landesmeister fest. Im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg, trafen sich zum sechstenmal die zehn- bis achtzehnjährigen Solartüftler aus allen Landesteilen,  um in verwschiedenen Disziplinen an den Start zu gehen.

Begeisternde Rennen und eine große Kreativität wurden den Zuschauern und Fans geboten.

„Am liebsten hätten wir gleich alle gewinnen lassen!“ zeigte sich Jens Paulsen, Vorsitzender des Fördervereins und selber Mitglied einer Jury, beeindruckt von der Vielfalt der durch Licht betriebenen Modelle in der Kreativklasse.  Mit hauchdünnem Vorsprung gewann das „Multimobil“-Team vor „Jahreszeiten“ und „New Energy“ bei den Jüngeren und kann nun gemeinsam mit den „Freien Künstlern“ im September zum Deutschland-Finale nach Dortmund reisen.

Nicht minder eng waren manche Rennen in der Ultraleichtklasse. Während manche Fahrzeuge Probleme mit der Führungsschiene und große Reibungsverluste durch ungünstige Bereifung hatten, so setzten sich in den Vorläufen doch schnell mehrere Teams ab, die mit großer Beschleunigung die 2 x 20 m- Strecke überwanden. Selbst die erstmals eingeführte Tunneldurchfahrt stellte für die Spitzenteams kein Hindernis dar, wie Lorenz Feddersen beim „Solar-TÜV“ anerkennen musste. Der Geschaftsführer des Flensburger Wechselrichter-Herstellers Fecon  war in der Fachjury auch stellvertretend für die Solarfirmen gp joule, Friisk Energie und Solar Andresen, die den Jugendwettbewerb ebenfalls als Sponsoren unterstützen. „Wer erst einmal durch den Solarcup festgestellt hat, wie viel Spaß  handwerklich-technische Berufe machen können, wird vielleicht später selber Elektriker oder Ingenieurin werden wollen.“ nennt Werner Kiwitt vom artefact-Team einen der Gründe für den Landeswettbewerb. Einen anderen führte Sabine Haft vom schleswig-holsteinischen Bündnis Eine Welt in ihrer Begrüßungsansprache an: „Wir müssen lernen, mit begrenzten Resourcen und ohne immerwährenden Raubbau an unseren und anderer Länder Rohstoffe zu wirtschaften. Dabei kommt der nachhaltigen Energiequelle Sonne eine wichtige Rolle zu.“ Als einer von zwanzig Orten wurde das BEI-Gründungsmitglied exemplarisch ausgewählt, um die Vielfalt des Landesnetzwerkes darzustellen.

Derweil wurden die Halbfinalpaarungen in der Ultraleichtklasse immer spannender. Offensichtlich ist der Wettbewerb nun auch bei den älteren Schülern angekommen, die in der Altersklasse 15-18 Jahre für einen Teilnahmerekord mit ausgefeilten Fahrzeug-Details sorgten. „Einige Rennen waren so eng, dass wir auf der Ziellinie auch in Glücksburg gut eine Torbildkamera hätten gebrauchen können“ schmunzelte Werner Kiwitt. In den Finalläufen hatten bei den Jüngeren die Titelverteidiger aus Pinneberg, das Team JB Solar, letztendlich die Nase vorn, während bei der Startklasse 2 „Miss Sunshine“ aus Schleswig knapp das Flensburger Team „Ghost “ und die „Cabrio-Sonne“ auf die Plätze verwies. Die Sieger-Teams sind entschlossen, nun auch in Dortmund für Furore zu sorgen.

Echte Hingucker gab es aber auch bei den Solarbootrennen mit unterschiedlichsten Schwimmkörpern und Luftschrauben. Ob Styrodur- oder Leichtholzbau, Brauseflaschen-Katamaran oder Sonnen-Segler - über die reinen Rennzeiten hinaus gab es viel Gesprächsstoff für Tüftler und Juroren. Ursula Thomsen-Marwitz war für die Flensburger Energiegenossenschaft in der Jury, die so viel Spaß bei der Bewertung hatte, dass spontan ein zusätzlicher  Jurypreis in der Solarbootklasse eingeführt wird. Spendieren wird den neuen Pokal die Glücksburger Bürgervorsteherin Dagmar Jonas, die selber die Verleihung der Wander-Trophäen durchführte. Als schnellstes Solarboot gewann „Siral“ aus Schülldorf vor den“Kinskys“ aus Bordelum und den „Kichererbsen“ aus Westerrönfeld.
So konnte auch ein Platzregen die Stimmung bei der Siegerehrung nicht trüben, die deshalb kurzfristig in die Projekthalle von artefact verlegt wurde. Zur Rückreise schien wieder die Sonne, sodass die Lichtmobilisten ihre Teilnehmer- und Siegerurkunden stolz und trocken nach Heide, Neumünster und alle anderen Heimatorte transportieren konnten.

 

30.06.2014 | SH:Z

"Miss Sunshine" siegt beim Solarcup

 

01.07.2014 | Flensborg Avis

Kreativitet gav en tur til Dortmund

 

30.06.2014 | Flensborg Avis

Solen gav fremddrift til unge opfindere