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Solarcup Schleswig-Holstein 2017

 

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9. Schleswig-Holstein

solarcup

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03.07.2017

9. Schleswig-Holstein - Solarcup in Glücksburg mit Überraschungssiegern und pfiffigen Ideen

Weder die „Guardians of the Galaxy“ noch die „Streetkings“ aus Satrup konnten  die Konkurrenz schocken.  Ebenso wie die „Stählerne Brüderschaft“  ereilte sie  schon bei den Vorläufen dasselbe Schicksal wie die „Seegurken“ aus Dänischenhagen und  blieben auf der Strecke. Das Rennen in der Ultraleichtklasse, der „Formel S“ der Solartüftler, machten stattdessen Teams mit weniger martialischen Namen.

Strahlende Sieger beim 9. S-H Solarcup (Foto: Udo Brandhorst)Aus ganz Schleswig-Holstein waren etwa 120 Kinder und Jugendliche, dazu die Unterstützer-Crews aus Eltern und Lehrern, wieder ins Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, gekommen, um gegeneinander anzutreten im Kampf um die Landespokale in der Ultraleicht-, Kreativ- und Solarbootklasse. Neben „altbekannten“ Schulen aus Neumünster, Pinneberg und Itzehoe waren erfreulich viele Solar-Pioniere aus bislang nicht vertretenen Orten zwischen Klixbüll, Glinde und Burg in Dithmarschen erstmalig dabei. Auch wenn sie nicht gleich auf  dem Siegertreppchen landeten, so konnten sie doch viele Erfahrungen und Ideen mitnehmen, um im nächsten Jahr durchzustarten.

Dies gelang  nun zum drittenmal in Folge dem Team Ellen Sohrt und Greta Triphahn mit „Herby 5.0“. Die amtierenden Deutschen Meisterinnen in der Ultraleichtklasse bis 14 Jahre mussten sich durchsetzen gegen die schulinterne Konkurrenz aus Hohenwestedt von der Schule Hohe Geest. Im Finale auf der 2 x 10 Meter-Lichtbahn hängten  sie das Team „Der heilige Thunfisch“ souverän ab, während MSM Waterstar aus Dänischenhagen den dritten Platz knapp vor dem Team Clasen mit dem „Flotten Wattwurm“ aus Klixbüll verteidigen konnte, das mit ihrer Posterpräsentation die Jury beeindruckt und die beste B-Note aller Lichtflitzer erreicht hatte.

Bei den Ultraleichtflitzern bis 18 Jahre, die mit dem Bausatz aus Solarzellen und Motor auch einen Kondensator für eine Tunneldurchfahrt erhalten hatten, gelang dem Team TESL von der Immanuel Kant Schule Neumünster ein Überraschungssieg gegen  „SeLorean“ vom Alster-Gymnasium Henstedt Ulzburg und die Pokalverteidiger Felix Roth und Thies Schröder aus Schleswig.

Die Juroren, darunter in diesem Jahr Vertreter der Zukunftsschule, des Vereins zur Förderung der Energiewende und der Firma Enerparc für den Sponsorenkreis, hatten den Teams bei der Poster-Vorstellung  zuvor richtig auf den Zahn gefühlt und waren beeindruckt von der Kreativität der jungen Forscher.
Dies galt erst recht in der Kreativ-Kategorie, in der maritim-nautische Motive duch Sonnenlicht im Bewegung zu bringen waren.

Tolle Ideen wie Plopp-Bier-Flaschen am Strand, Leuchttürme und Schiffe waren liebevoll in Aktion und Bewegung gebracht worden. Bei den bis Vierzehnjährigen siegte das Team „Fördegang“ mit einem Flensburger Potpourri inklusive Nordertor vor dem “Müllmobil“ vom Alten Gym und den „Drei“ von der Grundschule Adelby. Bei den Älteren hatten die Neumünsteraner Teams „Die Raudis“ und „Nepani“ knapp die Nase vorn vor „Poseidon“ von der Kurt Tucholsky Schule Flensburg.

Die jüngsten Teilnehmer starteten im Wasserkanal in der Solarbootklasse.
Der „Silberfisch“ der  Lokalmatadoren Max Kaiser und Lorenz Gellweiler siegte hier vor den „Maschinenbauern“ und dem Jackteam aus Adelby. Den Sonderpokal der Jury für das kreativste Solarboot erhielt Silas Petersen aus Treia von Glücksburgs Bürgervorsteherin Dagmar Jonas.

Die beiden Erstplatzierten in der Ultraleichtklasse erhielten neben dem Schleswig-Holstein-Pokal auch gleich das Ticket für das bundesweite SolarMobil-Finale in Bremen, wo nun im September  das Team Herby erneut als Pokalverteidiger antreten kann.  Doch auch die diesmal Unterlegenen und einige „spionierende“ Lehrer fragten bereits nach dem Solarcup-Termin 2018: denn nach dem Pokal ist vor dem Pokal.

Aufstellung Erstplatzierte 2017

Ultraleicht  bis 14 Jahre

  1. Team Herby 5.0              Schule Hohe Geest, Hohenwestedt
  2. Der heilige Thunfisch       Schule Hohe Geest, Hohenwestedt
  3. MSM Waterstar               Jernved Danske Skole, Dänischenhagen
  4. Flotter Wattwurm           Team Clasen, Klixbüll

Ultraleicht  bis 18 Jahre

1.            Tesl                                Immanuel Kant Schule Neumünster
2.            SeLorean                       Alster-Gymnasium Henstedt Ulzburg
3.            Last minute wonder       Felix Roth, Thies Schröder, Schleswig

Kreativklasse  bis 14 Jahre

1.            Fördegang                        Altes Gym Flensburg
2.            Müllmobil                           Altes Gym Flensburg
3.            Die Drei                             Grundschule Adelby

Kreativklasse   - 18 Jahre

1.            Raudis                           Immanuel Kant Schule Neumünster
2.            Nepani                           Immanuel Kant Schule Neumünster
3.            Poseidon                        KTS Flensburg

Solarboote

1.            Silberfisch                           Glücksburg
2.            Die Maschinenbauer           Grundschule Adelby     
3.            Jackteam                            Grundschule Adelby     

Jury-Preis Solar-Boote:

1.            Team Silas                         Treia

 

 

29.06.2017

Schleswig-Holstein solarcup-Finale am 2. Juli in Glücksburg

„Just in time“ - so lautet der Fahrzeugname des Teams NQuadrat  aus Henstedt-Ulzburg,  das sich knapp vor Ablauf des Anmeldeschlusses am Sonntag abend um 23 Uhr 05 auf den letzten Drücker zum Solarcup-Finale am 2. Juli in Glücksburg anmeldete.

Auch andere last-minute- Anmeldungen gingen in den letzten Tagen noch ein wie vom Team „Die Clasens“ aus Klixbüll., die aber schon früher mit dem Bau ihrer Leichtbau-Karosserie begonnen hatten. „Die meisten Teams sind jetzt noch mit dem Fine-tuning und der Posterpräsentation beschäftigt .“ schätzt Werner  Kiwitt vom artefact- Solarcup-team.

Andere Teams signalisierten, dass sie womöglich an der Aufgabenstellung scheitern könnten und aufgeben. „Die Aufgabenstellungen in allen Startklassen sind nicht ganz ohne und erfordern viel Tüftel-Power. Umso gespannter sind wir, wer tatsächlich die Solar-Rennbahn bewältigen wird.“ Aus allen Landesteilen haben sich Teams von Zehn- bis Achtzehnjährign angemeldet, um auf der Solarcup-Wasserbahn oder der 10-Meter-Rennstrecke mit einem selbstgebauten Ultraleichtfahrzeug in den Wettkampf um die begehrten Solar-Pokale mitzumischen.

Für alle Teilnehmer, aber auch andere Besucher im artefact Powerpark gibt es im Energieerlebnispark  am Sonntag zudem andere spannende Mitmachaktionen.  Dag Wixforth ist mit fussbetriebenen Drechselbänken dabei und lädt Alle zum Selbermachen ein, wenn sie gerade Rennpause haben.

Ab 11 Uhr beginnen die Vorläufe; ab 15 Uhr werden die ersten Final-Rennen erwartet, bei denen auch einige Landessieger des letzten Jahres erwartet werden. Die Jurymitglieder, darunter Theodor Steensen vom Verein zur Förderung der Energiewende und Moritz Glosset von Enerparc werden danach im Namen der Sponsoren gemeinsam mit Glücksburgs Bürgervorsteherin Dagmar Jonas die Siegerpokale überreichen, die für die Erstplatzierten auch das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften in Bremen bedeuten. „Wir sind gespannt und freuen uns auf spannende Rennen und viele Fans. Mit der Kraft der Sonne werden  jedenfalls alle Teilnehmer und dazu der Klimaschutz zu Gewinnern.“ so Werner Kiwitt bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Starterfeldes.

„So viele Anmeldungen hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nie!“ freut sich Werner Kiwitt vom artefact Solarcup-Team: “ Schon mehr als 90 Teams haben die neuen Bausätze zugestellt bekommen.“

 

-Anmeldung auf der “New Energy“ Husum

Auftakt zu den  Landesmeisterschaften im Solarautorennen für Zehn- bis Achtzehnjährige:
Anmeldebeginn zum neunten Landes-Solarcup ist am 16. März auf der New Energy in Husum.  Schulklassen und andere Jugendliche können sich dort aus erster Hand Insider-Tipps am artefact-Infostand abholen und Bausätze ordern.

Schulklassen können sich beim Besuch der Husumer Messe vom 16.-19. März dazu schlau machen: bis 14 Jahre ist der Eintritt zur „New Energy“ kostenlos, danach ermäßigt auf 3,-/Schüler. Gruppenanmeldungen und Führungen über  Sternbeck@messehusum.de.

Alle Infos aus erster Hand gibt´s auf der Messe am Solarcup-Infostand, wo auch die ersten Anmeldungen entgegengenommen werden  und  der neue Bausatz für den diesjährigen Wettbewerb zu bekommen ist: so steht genug Zeit zur Verfügung zum Tüfteln und Testen bis zu den Finalläufen am 2. Juli. Dann  finden  bei artefact in Glücksburg die Landesmeisterschaften um den 9. Schleswig-Holstein Solarcup statt, wenn Solar-Tüftler zwischen 10 und 18 Jahren mit ihren selbstgebauten Solarautos in der Ultraleicht- und Kreativklasse um Landespokale und das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften kämpfen. Unterstützt wird der Schleswig-Holstein Solarcup in diesem Jahr von  enerparc, FeCon, gp joule, R2P, nordgröön, Solar Energie Andresen, der IG Metall und  dem Verein zur Förderung erneuerbarer Energien VFE.
Wer sich früh anmeldet, hat umso mehr Zeit zum experimentieren, denn das Solarcup-Finale um die Landespokale findet am 2. Juli statt. Weitere Informationen später hier und auf der „New Energy“ in Husum.

Zusatzinfos:
Leuchttürme, Schiffe,  Möwen und mehr:  maritime Motive spielen eine besondere Rolle beim diesjährigen Jugendwettbewerb der Solarfahrzeug-Bauer. Auf Wunsch des Bundesforschungsministeriums, das gemeinsam mit dem VDE im Bremen den SolarMobil Deutschland-Wettbewerb durchführt, soll in diesem Jahr das Meeresleben eine besondere Rolle bei der Ausgestaltung der Kreativ- und Ultraleichtfahrzeuge spielen.
 
 Die Themenwahl  ist kein  Zufall, denn tatsächlich sind die Nordlichter auf Bundesebene auch im Solarbau ganz weit oben: während 2015 der Ultraleichtflitzer der „Schwarzen Witwen“ aus Emden knapp das Mädchenteam aus Hohenwestedt bezwang, drehten die Schleswig-Holsteinerinnen beim Pokalfinale 2016 in Wolfsburg den Spieß herum und wurden Deutsche Meisterinnen! Auch Bremer Daniel Düsentriebe fuhren oft mit um vordere Plätze bei dem vor acht Jahren erstmals durchgeführten Event, der seitdem tausende Kinder und Jugendliche heranführt an erneuerbare Energien und eigene Handlungsmöglichkeiten, um selber für Klimaschutz aktiv zu werden. 
Deutschlands ältester Landeswettbewerb für Kinder und Jugendliche im Bau kleiner Solar-Fahrzeuge startet wieder durch: schon zum neuntenmal lädt das artefact -Zentrum für nachhaltige Entwicklung Kinder und Jugendliche ein, Solarautos und -boote selber zu bauen und am 2. Juli in´s Rennen zu schicken. Der Clou in diesem Jahr: maritime Motive sollen besonders zur Geltung kommen. Für Ultraleichtfahrzeuge muss die Karosserie aus nachwachsenden Rohstoffen gebaut werden, in der Kreativklasse gibt es Extrapunkte nicht nur solar bewegte Darstellungen rund um Meer und mehr, sondern auch nachhaltige Materialien wie Recycling- und Naturprodukte.

Ab dem 16. März können Jungen und Mädchen wieder landesweit experimentieren beim Bau kleiner Solarfahrzeuge, die mit vorgefertigten Komponenten, vor Allem aber eigenen Ideen und viel Fingerfertigkeit  zu erstellen sind. Seit 2009 organisiert das Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, diesen bundesweit einzigartigen Nachwuchswettbewerb, der das Interesse an Naturwissenschaften aber auch nachhaltiger Zukunftsgestaltung in alle Schulen im echten Norden trägt. Hunderte von Teams zehn- bis achtzehnjähriger Kinder und Jugendlicher waren bereits in den letzten Jahren aktiv und fochten spannende Wettbewerbe um Preise und Pokale aus. Höhepunkt ist stets das Landesfinale im Sommer, wenn die Teams in verschiedenen Startklassen und Altersgruppen mit ihren „Lichtfressern“ bei den Vor- und Endläufen gegeneinander antreten. Die Schnellsten werden auf der 2x 10 Meter-Bahn ermittelt, die Kreativsten führen ihre originell oder witzig gestalteten Sonnenmobile einer Jury vor, während sich die Solarboot-Bauer auf einer Wasserbahn messen. „Teilnehmerzahl und Begeisterung  nehmen von Jahr zu Jahr zu.“ berichtet der Initiator, Werner Kiwitt von artefact. Dazu haben sicherlich auch die Erfolge  der Landesbesten bei den Deutschen Meisterschaften beigetragen: so rasten zwei dreizehnjährige Mädchen aus Hohenwestedt mit ihrem Solarflitzer „Herby 4“  im letztjährigen SolarMobil-Finale in Wolfburg bis auf´s Siegerpodest. „Nun sind wir gespannt, wer unsere Pokalsieger in diesem Jahr herausfordern kann!“

mit freundlicher Unterstützung von

VFE - Verein zur Förderung der Energiewende in Schleswig-Holstein gp Joule IG Metall Flensburg
WSTECH sea r2p
enerparc nordgröön  

 

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