artefact Glücksburg


PRESSEMITTEILUNG

Die Weltausstellung kommt 2000 auch in den Kreis Schleswig-Flensburg

Zweihundertachtzig weltweite Projekte wurden jetzt im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung in Hannover offiziell als dezentrale Standorte der Weltausstellung anerkannt. Mit dabei: „Energie- und Baukonzepte für umweltgerechte Regionalwirtschaft“, das gemeinsam mit 18 weiteren Projekten aus Schleswig-Holstein ausgewählt wurde. Hinter dem allgemeinen Titel verbergen sich drei handfeste Partner: der Verein artefact in Glücksburg als Ideenschmiede für umweltrelevante Techniken und Fortbildung sowie zwei Unternehmen, die sich aus artefact-Vesuchen heraus entwickelten: die Baufirma Pro Lehm und die EnergieVersorgung Nord EVN.

ExpoPro Lehm hat in Langballig bereits erste Reihenhäuser mit wiederverwerteten Ziegeln und wohnklimatisch hoch effizienten Strohlehmfliesen gebaut. Im gleichen Wohngebiet errichtete EVN ein Holzheizwerk auf Knickholzbasis. In Eckernförde wird gerade ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen, das für 400 Häuser Strom und Wärme gleichzeitig über Holzvergasung gewinnt, ebenfalls aus Knickholz des Maschinenrings Angeln. Die Präsentation dieser Komponenten ist Teil des Glücksburger EXPO-Beitrages in einem Pavillon auf dem artefact-Gelände: als Herzstück des geplanten EnergieErlebnisParks soll er Anlaufstelle für Fachbesucher werden, darüberhinaus aber die allgemeine Öffentlichkeit und vor allem Touristen ansprechen. Für den EnergieErlebnisPark, der eine neue Attraktion für Schleswig-Holstein-Urlauber über die Expo hinaus werden soll, haben die Bauarbeiten vor kurzem begonnen.

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