Wenn Fußballfans vom Finale träumen, geht´s meistens um das Ticket nach
Berlin.
Beim alljährlichen Show down von Deutschlands flinksten Solarauto-Bauern
treffen sich etwa 150 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren
stets im Heimathafen eines Regionalwettbewerbs, bei dem sie sich im
Frühjahr gegenüber anderen Tüftlern durchgesetzt haben.”Hallo Bremen,
wir kommen!” heißt es in diesem Jahr.
Gleich fünf Teams aus Schleswig-Holstein qualifizierten sich im Juni
beim Landeswettbewerb im Glücksburger Zentrum für nachhaltige
Entwicklung, artefact: in der Ultraleichtklasse 1 (10-14 Jahre) sind die
Teams “Neo” aus Immenstedt  und “Komet” aus Dänischenhagen als
Landesbeste zum erstenmal dabei.  Das gilt auch für die Vizemeister bei
den 15- bis 18jährigen, das Team “Stoppelmobil” von der Johannes Brahms
Schule in Pinneberg. Die Landespokalsieger bei den Älteren, Jasper von
Spreckelsen und Anton Wellnitz von der Waldorfschule Flensburg, können
bereits auf Vorerfahrungen aus früheren Jahren bauen. Gemeinsam mit den
Vorjahrsmeisterinnen, dem Team Herby 6.0 aus Hohenwestedt, waren sie
2018 in Chemnitz  dabei, als “Herby 6.0” mit Bahnrekord über 40 Meter
Deutsche Meister wurden. “Als Titelverteidiger wollen wir
Schleswig-Holsteiner natürlich auch in diesem Jahr eine gute Figur
machen.” motiviert Werner Kiwitt von artefact, der die Teams nach Bremen
begleitet, das Flensburger  Team mit ihrem CoSoCar, dessen Karosserie
aus nachwachsenden Rohstoffen gebaut werden musste. “Am Wichtigsten ist
aber, dass sich die Jugend von heute überhaupt für Naturwissenschaften
und zukunftsfähige Energien engagiert – und dazu trägt der  Jahr für
Jahr in alle Schulen getragene Solarcup ganz kräftig bei.”
Auch das fünfte Team aus dem echten Norden hat schon bundesweite
Erfahrung sammeln können. In der Kreativklasse  konnten sich im Vorjahr
Maxime, Bjarke und Timon vom Gymnasium Heide-Ost mit dem “Dithmarscher
Deich” durchsetzen; unter dem Motto “50 Jahre Mondlandung” bauten sie
diesmal ihre solar betriebene Raumstation “Happy Landing”, mit der sie
sich im Losverfahren für die Teilnahme am SolarMobil Deutschlandfinale
am 7.September qualifizieren konnten. “Wir sind sehr gespannt, wie wir
diesmal abschneidhttps://solarmobil-deutschland.de/en.” hofft Werner
Kiwitt auf erneute Achtungserfolge und Auftrieb für das nächste Jahr:
“Da wir den Wettbewerb bislang ohne finanzielle Unterstützung des Landes
auf die Beine stellen müssen, sind wir erneut auf Sponsoren angewiesen.”
weitere Infos: www. artefact.de/solarcup   und
https://solarmobil-deutschland.de/